Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
191 Leser
Artikel bewerten:
(0)

ADAC fordert von Industrie 3.000 Euro für Diesel-Nachrüstungen

BERLIN (Dow Jones)--Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) hat anlässlich der ersten Betriebserlaubnis zur Dieselnachrüstung die Autoindustrie aufgefordert, ihre Förderzusagen einzuhalten. Er erwarte, dass Unternehmen wie Volvo und auch BMW Zuschüsse in Höhe von rund 3.000 Euro an die Endverbraucher geben, "zumindest in den Regionen, in denen die Gefahr besteht, dass Verkehrsbeschränkungen für deren Kunden drohen", sagte der Chef des ADAC-Technikzentrums, Reinhard Kolke, im Deutschlandfunk. Diese Summe hätten etwa Mercedes und Volkswagen zugesagt. Er sei überzeugt, "die 3.000 Euro können im Einzelfall ausreichen".

Für Verbraucher könnten die Maßnahmen allerdings auch teurer werden. "Also uns wurden im Vorfeld Preise genannt von an die 2.000 Euro bis 5.000 Euro für die Nachrüstung, inklusive Einbau." Es sei abwarten, was der Markt bringen werde, so Kolke. "Wir möchten uns da bei der Preisbildung definitiv auch nicht einmischen."

Der ADAC-Technikchef begrüßte zwar den Schritt des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), nun die erste offizielle Genehmigung für eine Hardware-Nachrüstung auszugeben, kritisierte jedoch die Verzögerungen. "Der ADAC hätte sich in der Tat gewünscht, dass die verantwortlichen Stellen, also das Verkehrsministerium, das Kraftfahrt-Bundesamt, hier viel früher die rechtlichen Grundlagen geschaffen hätten, um auch Gebrauchtwagen zu ertüchtigen und damit niedrige Dieselemissionen ins Feld zu bringen."

Hardware-Lösungen laut ADAC klimaschonender als Software 

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte sich lange gegen flächendeckende Hardware-Nachrüstungen gewehrt und stattdessen Software-Lösungen bevorzugt. Diese sind laut ADAC jedoch nicht so effizient wie Hardware. Die Untersuchungen des Verbandes hätten gezeigt, dass durch Software "etwa 10 bis 25, manchmal 30 Prozent, aber eher weniger an Emissionsminderung" erreicht werde, so Kolke. "Das ist natürlich schnell getan im Feld. Wir können durch die Hardwarenachrüstung aber mindestens 50 bis 70 Prozent, teilweise deutlich über 90 Prozent der Abgasemissionen senken".

Laut Berichten von Spiegel und dem Bayerischen Rundfunk hatte das KBA das System der Bamberger Firma Dr. Pley genehmigt. Es sei für den nachträglichen Einbau in Volvo-Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 5 mit 2,0- beziehungsweise 2,4-Liter-Dieselmotoren geeignet. Bald sollen aber auch Genehmigungen für Daimler- und BMW-Autos folgen.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/jhe

(END) Dow Jones Newswires

July 29, 2019 04:39 ET (08:39 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.