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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen über die wachsende Zahl von E-Tretrollern 
 
Überschrift: Mehr Ordnung, mehr Struktur 
 
Da ist Verkehrsminister Andreas Scheuer wohl zu optimistisch gewesen. Von wegen, E-Scooter sind eine Alternative zum Auto für den kurzen Weg zur Arbeit oder von A nach B. Bisher sind sie es klar nicht. Eher scheinen die "Elektrokleinstfahrzeuge" in den großen Städten etwas für Touristen und Spaßbrüder zu sein - ähnlich den berühmt-berüchtigten "Bier-Bikes". 
Die Dinger stehen in der Gegend herum und versperren anderen den Weg. Viele Nutzer brettern mit ihnen über die Bürgersteige, nicht selten alkoholisiert. Das kann man jedenfalls täglich in Berlin erleben. Es fehlt an Ordnung, an Regeln, an Struktur, wie und wo die Scooter abgegeben oder nach dem Benutzen hingestellt werden dürfen. Was es aber noch weniger gibt, sind Kontrollen. Das wiederum verwundert nicht. Denn auch andere Vergehen im Straßenverkehr werden oft nicht mehr geahndet. Selbst dann nicht, wenn die Polizei auf der anderen Straßenseite steht. 
Mehr Konsequenz ist dringend notwendig, und es liegt an den Kommunen, das zu ändern. Was aber kostspielig ist und dauern wird. Kurzfristig sollten die Städte deshalb mit den Verleihfirmen Vereinbarungen schließen, um die Anzahl der Tretroller zu begrenzen. Auch müssen die Kunden viel besser über die Verkehrsregeln informiert werden. Ansonsten geht das E-Scooter-Chaos weiter. 
 
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Unsere Kommentare im Morgenweb: 
 
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MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
T +49 (0) 621 392-1332 
F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Florian Kranefuß - Sprecher der Geschäftsführung 
Jost Bauer - Kaufmännischer Geschäftsführer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

August 05, 2019 14:08 ET (18:08 GMT)

© 2019 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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