Anzeige
Mehr »
Dienstag, 19.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Während viele nur über AI sprechen, baut dieses Unternehmen bereits die Infrastruktur dafür
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
470 Leser
Artikel bewerten:
(5)

MÄRKTE ASIEN/Kräftige Verluste trotz Entspannung beim Yuan

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Nochmals deutliche Verluste verbuchen die Märkte am Dienstag in Ostasien und Australien, nachdem die Wall Street am Montag den stärksten Rückschlag des Jahres verbucht hatte. Im Blick steht weiter die Eskalation im US-chinesischen Handelsstreit, auch wenn es an einer wichtigen Teilfront eine Entspannung gab. Denn die chinesische Zentralbank hat den Renminbi wieder fester gestellt, so dass der Dollar unter 7 gefixt wurde.

Dies belegt den Willen der chinesischen Führung, den Handelsstreit nicht weiter eskalieren zu lassen, nachdem das US-Finanzministerium Peking der Währungsmanipulation bezichtigt hatte. Allerdings bewegt sich der Dollar im Handel bereits wieder über 7 Yuan. Das tiefe Fixing des Yuan am Montag wurde an den Märkten als Retourkutsche für neue Sonderzölle der US-Regierung auf chinesische Einfuhren gesehen.

Mit dem festeren Fixing erholten sich die Börsen zwar von ihren Tagestiefs, doch werden weiterhin kräftige Verluste eingefahren. In Schanghai geht es um 2,4 Prozent nach unten, in Hongkong um 0,7 Prozent, in Tokio fällt der Nikkei-225 um 0,8 Prozent auf 20.560 Punkte. Teilnehmer berichten, dass die Märkte weiter zittrig seien, weil jederzeit mit neuen Maßnahmen von einer der beiden Seiten gerechnet wird.

Yen unter Druck 
 

In Japan wären die Verluste vermutlich weitaus größer, wenn nicht der schwache Yen die Kurse stützen würde. Nachdem der Dollar in der Nacht bei rund 105,60 Yen notierte, ist er nun auf 106,77 gestiegen. Da die Währung einen Indikator für Risikoscheu abgibt, signalisiert ihr Nachgeben Entspannung.

In Hongkong spitzt sich die politische Lage weiter zu, nachdem am Vortag ein Generalstreik das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt hatte. Es war der dritte Tag in Folge mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten. Allerdings hatte es hier bereits am Vortag besonders starke Kursverluste gegeben, so dass der HSI nun weniger abgibt als die meisten Nachbarbörsen.

Dagegen fällt die australische Börse um 2 Prozent und gehört damit zu den schwächsten der Region. Ein neues Rekordhoch beim Handelsüberschuss hilft wenig, zumal das wöchentliche Verbrauchervertrauen drastisch zurückging. Derweil hat die australische Notenbank den Leitzinssatz unverändert bei 1,00 Prozent belassen.

Der Goldpreis gibt am Morgen nach seinem jüngsten Höhenflug leicht nach. Die Feinunze verliert 0,2 Prozent auf 1.462 Dollar.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %      % YTD        Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.509,30     -1,97%    +15,28%       08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     20.560,04     -0,77%     +2,72%       08:00 
Kospi (Seoul)           1.930,83     -0,83%     -5,40%       08:00 
Schanghai-Comp.         2.752,89     -2,43%    +10,39%       09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     25.966,59     -0,71%     +4,11%       10:00 
Straits-Times (Sing.)   3.174,93     -0,61%     +6,27%       11:00 
KLCI (Malaysia)         1.610,34     -0,00%     -4,74%       11:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %      00:00  Mo, 10:16h    % YTD 
EUR/USD                   1,1203      -0,1%     1,1214      1,1136    -2,3% 
EUR/JPY                   119,52      +0,9%     118,47      117,93    -5,0% 
EUR/GBP                   0,9212      -0,2%     0,9234      0,9188    +2,4% 
GBP/USD                   1,2161      +0,1%     1,2144      1,2120    -4,6% 
USD/JPY                   106,69      +1,0%     105,64      105,90    -2,7% 
USD/KRW                  1212,35      -0,4%    1217,42     1214,49    +8,8% 
USD/CNY                   7,0434      -0,1%     7,0508      7,0352    +2,4% 
USD/CNH                   7,0678      -0,5%     7,1045      7,0756    +2,9% 
USD/HKD                   7,8373      -0,1%     7,8460      7,8327    +0,1% 
AUD/USD                   0,6782      +0,4%     0,6754      0,6758    -3,7% 
NZD/USD                   0,6533      +0,3%     0,6512      0,6515    -2,7% 
Bitcoin 
BTC/USD                11.636,75      -0,8%  11.725,75   11.684,25  +212,9% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.      +/- %     +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  55,36      54,69      +1,2%        0,67   +15,7% 
Brent/ICE                  60,49      59,81      +1,1%        0,68    +9,4% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag      +/- %     +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.462,44   1.464,20      -0,1%       -1,76   +14,0% 
Silber (Spot)              16,44      16,40      +0,3%       +0,04    +6,1% 
Platin (Spot)             857,70     858,50      -0,1%       -0,80    +7,7% 
Kupfer-Future               2,56       2,54      +0,6%       +0,02    -3,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/ros

(END) Dow Jones Newswires

August 06, 2019 00:52 ET (04:52 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.