Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair
"Die Beschäftigten haben dem Betriebsrat und der Gewerkschaft den Rücken gestärkt, indem sie mit riesiger Mehrheit gegen das rechts- und sozialwidrige Ultimatum der Lauda-Geschäftsführung gestimmt haben", sagte vida-Chef Roman Hebenstreit. Das Unternehmen verlangt demnach mehr Flugstunden und Eingriffe bei Urlaubs- und Freizeitansprüchen.
Bei Ryanair stehen wegen des 737-Flugverbots Hunderte Stellen auf der Kippe. Schon jetzt habe die Airline mehr als 500 Piloten und rund 400 Flugbegleiter zu viel, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary jüngst. Als weiterer Grund für die Krise gilt die Unsicherheit durch den geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU. Lauda, vor 18 Monaten unter dem Namen Laudamotion aus der Insolvenz der Air-Berlin-Tochter Niki entstanden und später von Ryanair übernommen, sah sich bis vor kurzem auf Expansionskurs./mrd/DP/jha
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AXC0269 2019-08-08/17:02
