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Eduardo Mollo Cunha (Eyb & Wallwitz): Reporting Juli 2019

Trotz einer Vielzahl von Belastungen hat die positive Grundtendenz an den Aktienmärkten auch im Juli angehalten. So konnte der MSCI-Welt in Euro seine Gewinne mit +2,5% auf mittlerweile über 20% seit Jahresbeginn ausbauen. Dies ist in erster Linie den Notenbanken zu verdanken, die seit dem Jahreswechsel wieder voll auf Lockerung setzen. Auch wenn die FED zum Monatswechsel mit der Aussage, dass kein neuer Zinssenkungszyklus ins Hause steht, die hochgesteckten Erwartungen vieler Investoren enttäuschte, bleibt das Liquiditätsumfeld trotzdem günstig. Diese Aussage gilt a fortiori für die Eurozone: Besonders positiv wurde die Bereitschaft der EZB aufgenommen, das Anleihekaufprogramm zu reaktivieren und das Universum geeigneter Wertpapiere (Anleihen von Finanzinstituten und eventuell Aktien) zu erweitern.


Nachdem wir von der noch laufenden Quartalsberichtssaison kaum positive Impulse erwarten, gewinnt das "Makro-Bild" wieder an Bedeutung. Die Konjunktur schwächt sich global ab, wobei gerade in China erste Stabilisierungstendenzen erkennbar sind. Hilfreich wäre eine Beruhigung des Handelskonflikts. Allerdings ist es noch zu früh, die Anlagestrategie zyklischer auszurichten. Spannend bleibt der weitere geldpolitische Kurs der in den USA: Trotz des Drucks von Donald Trump setzt FED-Präsident Powell erst einmal auf ein bis zwei "insurance cuts", d.h. prophylaktische Zinssenkungen, aber eben nicht Auftakt zu einem neuen Senkungszyklus, der bei vernünftiger ökonomischer Analyse auch kaum zu rechtfertigen wäre. Die kurzfristige Enttäuschung ist eher heilsam, weil Investoren damit gezwungen sind, ihre überzogenen Erwartungen an die FED herunterzuschrauben. Mehr als einige Gewinnmitnahmen wird es aber trotzdem nicht geben. Unterstützend wirkt in jedem Fall das vorzeitige Ende der Bilanzverkürzung, wodurch allein $70 Mrd. an zusätzlicher Zentralbankliquidität in den Finanzmärkten verbleibt. Wie die FED haben wir unter dem Vorsichtsmotiv die relativ hohen Cash-Quote vorerst unverändert hoch gelassen. Das Umfeld ist aber aus den angeführten Gründen nicht so negativ, um aktuell deutlicher in den "risk-off"- Modus umzuschalten.


Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten der Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement GmbH.





© 2019 Asset Standard
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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