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Short-Kandidat? Uber fährt tief in die roten Zahlen

Ups, das war eine Enttäuschung, was da Uber (WKN: A2PHHG / ISIN: US90353T1007) vorlegte. Am Donnerstag nach Börsenschluss in New York zeigte die Bilanz des Unternehmens eines auf: Tiefrote Zahlen. Umsatzerwartung verpasst und dazu einen Milliardenverlust. Viel fährt da augenscheinlich nicht auf den Straßen…

Umso bitter war, dass der Konkurrent Lyft (WKN: A2PE38 / ISIN: US55087P1049) einen Tagt zuvor besser als erwartete Zahlen ablieferte - doppeltes Autsch quasi für Uber.

Uber meldete derweil für die vergangenen drei Monate einen Nettoverlust von 5,2 Mrd. US-Dollar, der bisher höchste Verlust in seiner Firmen-Geschichte. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr lag der Nettoverlust bei 878 Mio. US-Dollar. Zur Ehre von Uber sei gesagt, dass der Verlust zu einem großen Teil mit Aufwendungen für Mitarbeiteraktien im Zusammenhang mit dem Börsengang verbunden ist - in Höhe von 3,9 Mrd. US-Dollar. Dennoch unterm Strich ist es ein dickes Minus.

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Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

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