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DAX geht schnell die Puste aus, Linde setzt die Aufholbewegung fort

Nach einem vielversprechenden Handelsauftakt musste der DAX am heutigen Montag seine Gewinne relativ schnell wieder abgegeben. Das Barometer bewegte sich die meiste Zeit des Tages um den Vorwochenschluss.

Das war heute los. Schwache Vorgaben aus den USA drückten auch hierzulande auf die Anlegerstimmung. Die großen US-Aktienindizes zeigten im frühen Handel einige Schwächen. Sorge bereitet den Anlegern weiterhin der ungelöste Zollstreit zwischen den USA und China. Am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump die für September geplante nächste Verhandlungsrunde zur Beendigung des Konflikts in Frage gestellt. Zwar wird weiterverhandelt, doch Trump erklärte am Freitag, er glaube nicht, dass schon bald ein Deal mit China abgeschlossen werden kann.

Der fortlaufende Handelskonflikt hat auch das Klima in der Weltwirtschaft im dritten Quartal eingetrübt. Das Konjunkturbarometer des Münchener ifo-Instituts verschlechterte sich um 7,7 Zähler auf -10,1 Punkte. Die Lage wurde damit so negativ bewertet wie zuletzt Anfang 2017. Auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate wurden nach unten angepasst. Das britische Pfund setzte seine Talfahrt wegen der Sorgen vor den Folgen eines ungeregelten Austritts Großbritanniens aus der EU fort. Auch die Ölpreise stehen angesichts der Konjunktursorgen weiter unter Verkaufsdruck.

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Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

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