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Chemieindustrie fordert höhere steuerliche Forschungsförderung

Von Barbara Millner

FRANKFURT (Dow Jones)--Die chemisch-pharmazeutische Industrie Deutschlands eilt mit ihren Forschungsausgaben von Rekord zu Rekord. Zuletzt gab sie rund 11,8 Milliarden Euro aus. Mittelfristig werde es für die Unternehmen aber immer schwieriger, ihre Position im internationalen Vergleich zu verteidigen, stellte Thomas Wessel, Vorsitzender des VCI-Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung, fest. Denn viele Industrie- und Schwellenländer unterstützten gezielt die Innovationskraft ihrer Firmen. Vor allem China gebe hohe Summen für Forschung und Entwicklung aus.

Wessel fordert daher die Bundesregierung auf, die steuerliche Forschungsförderung im Laufe der Zeit kontinuierlich zu erhöhen. Zurzeit sei geplant, die steuerliche Förderung auf maximal 500.000 Euro jährlich pro Unternehmen zu begrenzen, sagte er auf der Forschungspressekonferenz des Verbands der chemischen Industrie (VCI). Dies animiere die Unternehmen nur begrenzt, mehr Geld in Forschung und Entwicklung zu investieren. "Da ist noch Luft nach oben", meint er.

Mehr Unterstützung wünscht sich Wessel auch bei Startupsgründungen. Die jungen Unternehmen hätten gute Ideen, bekämen aber keine ausreichende Finanzierung. Die agilen Akteure belebten den Wettbewerb um die besten Lösungen, sagte Wessel. Zudem seien sie wichtig bei der Erschließung neuer Anwendungsmöglichkeiten und Technologien. Denn oft sei die Nachfrage hierfür zunächst gering und ein Markteintritt für etablierte Unternehmen daher wenig attraktiv.

Von 2015 bis 2018 gingen nur durchschnittlich 0,3 Prozent pro Jahr der gesamten Risikokapitalinvestitionen in Deutschland in Chemie-Startups, zeigte Wessel auf. Weit vorn lag die IT-Branche (46 Prozent) sowie die Biotech- und Gesundheitsbranche (19 Prozent).

Deutsche Pharma- und Chemiekonzerne pumpen 11,8 Milliarden Euro in F&E 
 

2018 stiegen die Forschungsausgaben der Chemie- und Pharmabranche auf rund 11,8 Milliarden von 11,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Laut VCI war es der achte Anstieg in Folge. Und es geht weiter nach oben. 2019 dürften die FuE-Budgets die Marke von 12 Milliarden Euro erreichen. Im internationalen Vergleich bleibe Deutschland damit der viertgrößte Chemie- und Pharmaforschungsstandort nach den USA, China und Japan. China sei inzwischen nach den USA die Nummer 2 der internationalen FuE-Standorte.

Und China sei bei Chemie- und Pharmapatenten inzwischen an Deutschland vorbeigezogen. Das Land kam 2016 auf einen Anteil von 9,5 Prozent an allen Patentanmeldungen im Bereich Chemie und Pharma weltweit, Deutschland brachte es auf 9,0 Prozent. Weit an der Spitze liegen die USA mit 31,3 Prozent.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/bam/sha

(END) Dow Jones Newswires

August 15, 2019 05:00 ET (09:00 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
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