Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 12.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnen, Robotik, E-Autos: Diese Hightech-Aktie könnte jetzt zünden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
marktEINBLICKE
292 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Der Wettbewerbs-Zweck heiligt die Schulden-Mittel

Die Schuldenbremse hat es ins Grundgesetz geschafft. Demnach sollen Bund und Länder in normalen Zeiten ausgeglichene Haushalte vorlegen. Und in unnormalen Zeiten? Politiker wären keine Politiker, wenn sie nicht vorbeugend Elemente eingebaut hätten, die die heilige Finanzseriosität im Falle von Naturkatastrophen und außergewöhnlichen Notsituationen verweltlichen.

Der Stabilitäts-Geist ist willig, das politische Fleisch aber schwach

So wird man für den populären Klimaschutz zur Verhinderung der Klimakatastrophe bestimmt gerne die Schuldenbremse aufgeben: Grüne Null statt schwarze Null. Und die Spatzen pfeifen längst den Abschwung von den Dächern des Bundestags. Wenn es Wirtschaft und Beschäftigten schlecht geht, will ich die Politiker sehen, die - dem Allgemeinwohl und der Wiederwahl verpflichtet - nicht stabilitätspolitisch Fünfe gerne gerade sein lassen. Wetten, dass die schwarze Null fällt?

In Deutschland haben Staatsschulden einen schlechten Ruf

Als Stabilitäts-Germanen heben wir uns gerne von den "SchuSchuStas", von den "Schulden-Schurken-Staaten" der Eurozone ab. Auch Amerika wird kritisch beäugt, wo die Staatsverschuldung zunehmend in die Exponentialfunktion übergeht. Ebenso wollen wir ehrenwerterweise späteren Generationen möglichst wenige Schulden vererben.

Doch Staatsschulden sind in Form deutscher Staatsanleihen gleichzeitig das Vermögen der Anleger. Wer also weniger Schulden vererbt, gibt auch weniger Vermögen weiter.

Wenn es Brei vom Notenbank-Himmel regnet, muss der Finanzminister einen großen Löffel haben

Dank der Europäischen Zentrale für Bedürfnisbefriedigung - im Volksmund auch mit EZB abgekürzt - kosten deutsche Staatspapiere nicht nur nichts mehr, sie bringen sogar Gewinn, wohlgemerkt dem Staat, nicht dem Anleger. Alle deutschen Staatspapiere mit positiver Rendite sind ausgestorben wie Dinosaurier. Wenn der Bund heute einen Euro neue Staatsschulden macht, zahlt er in 10 Jahren nur ca. 94 Cent zurück. Bei Annahme der aktuellen Inflation bis Laufzeitende beträgt die Rückzahlung sogar nur etwa 84 Cent. An diesem zinspolitischen Schlaraffenland wird sich auch zukünftig unter Madame Lagarde nichts ändern. Eher wird der Hase zum Fleischfresser. Als geldpolitische Mutti der Eurozone sieht sie sich als Erfüllungsgehilfin der Finanzpolitik.

Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2019 marktEINBLICKE
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.