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Wochenrückblick KW34: DAX unternimmt schwierigen Stabilisierungsversuch, welche Pläne verfolgt thyssenkrupp?

Der Handelsstreit zwischen China und den USA sowie Italien und der Brexit bereiten Anlegern offenbar keine so großen Sorgen mehr wie zuletzt. Trotzdem bleibt die Lage angespannt, was sich an dem holprigen Stabilisierungsversuch im DAX in dieser Woche zeigt. Schließlich können diese Themen die Märkte jederzeit wieder durcheinanderwirbeln.

Deutschland

Die Aussichten für SAP bleiben dank der Konzentration auf Wachstumsbereiche wie Cloud Computing hervorragend. Kein Wunder, dass Europas größter Softwarekonzern im DAX weiterhin die mit Abstand höchste Marktkapitalisierung vorzuweisen hat. Mehr dazu hier.

Konjunktursorgen und der chinesisch-amerikanische Handelsstreit haben derzeit die Infineon-Aktie voll im Griff. Die Konzentration auf einige Zukunftsmärkte und eine Übernahme könnten dem Münchner Halbleiterkonzern jedoch mittel- bis langfristig zum Erfolg verhelfen. Mehr dazu hier.

Wenn es am Aktienmarkt um eine mögliche Übernahme geht, ist es häufig zu beobachten, dass der Kurs des Käufers fällt, während die Anteilsscheine des zu übernehmenden Unternehmens nach oben klettern. Im Fall eines möglichen Zusammenschlusses von thyssenkrupp und Klöckner & Co konnten am Freitag jedoch beide Titel Kurszuwächse verbuchen. Mehr dazu hier.

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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

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