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DAX: Donald Trump verschafft Anlegern eine Verschnaufpause

Nach den jüngsten Kursturbulenzen konnte sich der DAX stabilisieren und mit einem Erfolg ins Wochenende verabschieden. Allerdings heißt dies noch lange nicht, dass Anleger keine weiteren Kurskapriolen zu erwarten haben.

Das war heute los. Zwar bleibt der Handelsstreit zwischen China und den USA weiter ungelöst, aber Börsianer durften eine positive Nachricht hierzu vernehmen. Nachdem US-Präsident Donald Trump in der Vorwoche die Märkte noch mit der Aussage durcheinandergebracht hatte, wonach er nicht an eine baldige Einigung im Handelsstreit glauben würde, sagte er nun, dass er von einer baldigen Einigung ausgehe.

Diese Aussagen kamen insbesondere an der Wall Street gut an. Die positive Stimmung übertrug sich auf den deutschen Aktienmarkt und bescherte dem DAX am Nachmittag einen zusätzlichen Schub, sodass er seine zwischenzeitlichen Verluste wieder bis zu einem Plus von über einem Prozent aufholen konnte.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte unter anderem Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Die Aktie des Leverkusener Agrarchemie- und Pharmakonzerns profitierte von einem positiven Analystenkommentar und kletterte in der Spitze um knapp 3 Prozent in die Höhe. Ohnehin hat sich die Stimmung rund um Bayer zuletzt etwas entspannt. Jüngst gab es einige Anzeichen, dass sich der Konzern möglicherweise in Richtung Glyphosat-Vergleich bewegen und damit die vielen Klagen in den USA wegen glyphosathaltiger Unkrautvernichtungsmittel aus der Welt schaffen könnte.

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© 2019 marktEINBLICKE
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.

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