Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 11.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnen, Robotik, E-Autos: Diese Hightech-Aktie könnte jetzt zünden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
536 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Lufthansa-Chef Spohr fordert Absenkung der Luftverkehrssteuer

BERLIN (Dow Jones)--Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat eine Entlastung bei der Luftverkehrssteuer gefordert. "Absenken", rief er in einer Diskussion zum Thema bei der ersten Nationalen Luftfahrtkonferenz in Leipzig. Die Branche stehe im internationalen Wettbewerb, "und der eine muss es zahlen, der andere nicht", so Spohr. Diese Ungleichheit sei eine große Belastung.

Die wichtigsten Konkurrenten der Lufthansa seien Air France und Turkish Airlines. Frankreich habe zwar jüngst eine CO2-Steuer eingeführt. Die Höhe sei aber "nur einen Bruchteil dessen", was deutsche Fluggesellschaften bereits über die Luftverkehrssteuer zahlten. "Und ganz Europa feiert sie dafür." Dabei gingen die Einnahmen nicht einmal in den Klimaschutz. Ein weiteres Problem sei die Existenz "hochsubventionierter Airlines am Bosporus".

Der Lufthansa-Chef erinnerte an die Insolvenz der Air Berlin und der Germania. "Wenn es so weiter geht, stehe ich bald hier ganz alleine für die deutsche Wirtschaft." Ein Problem der Branche seien auch immer mehr Billig-Flugstrecken. "Tickets für 4,99 Euro sind nicht nur ökonomisch sinnlos, sie sind auch ökologisch gefährlich", so Spohr. Denn sie würden eine Nachfrage schaffen, die eigentlich gar nicht bedient werden dürfte.

Flugscham-Debatte "absurd" und "unsachlich" 

Die Branche leiste mit den jährlich 1,2 Milliarden Euro aus der Luftverkehrssteuer bereits einen Beitrag zum Klimaschutz, sagte Spohr. Er wünsche sich, dass man diese damals nicht Luftverkehrssteuer, "sondern CO2-Steuer" genannt hätte. Dann wäre die jüngste Debatte um Flugscham und Klimaschutz möglicherweise anders verlaufen. Das gänzliche Infragestellen des Fliegens bezeichnete Spohr als "absurd und eine Minderheitsmeinung". Der DAX-Konzern habe jeden Monat 4 Prozent mehr Passagiere. "Die Menschen wollen, müssen mehr fliegen." Der Lufthansa-Vorsitzende sprach von "hochemotionalen, zum Teil unsachlichen Diskussionen".

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte während der Konferenz zu, keine weiteren Steuern im Luftverkehr einzuführen. Die Luftverkehrssteuer will er für Investitionen in den Klimaschutz einsetzen.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/sha

(END) Dow Jones Newswires

August 21, 2019 10:44 ET (14:44 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.