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Dow Jones News
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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen zur Debatte um Strafzinsen 
 
Überschrift: Ein Phänomen 
 
Der Bankenmarkt in Deutschland ist umkämpft wie in keinem anderen Land Europas. Nirgendwo sonst ist der Wettbewerb so hart, Verbraucher haben die große Auswahl. Da bedarf es keines Verbots von Negativzinsen für Privatkunden. Sollte sie eine Bank oder Sparkasse einführen, können sie einfach die Bank wechseln. Das ist heute kein Hexenwerk mehr, sondern einfach, schnell und kostenfrei möglich. 
Aber es bleibt hierzulande ein Phänomen: Kaufen Verbraucher eine neue Waschmaschine oder einen neuen Fernseher, wird meist um jeden Euro gefeilscht, werden das Internet durchforstet und zahlreiche Geschäfte aufgesucht. Geht es um die Kosten für ihr Geld, schauen sie viel weniger hin und sind eher träge. Selbst wenn den Kunden Gebühren und Zinsen gegen den Strich gehen, wechseln nur wenige die Bank oder Sparkasse. 
Umgekehrt gilt aber auch: Banken, Volksbanken und Sparkassen und Direktbanken müssen ihre Kosten decken und zumindest einen überschaubaren Gewinn erwirtschaften, um ihre Beschäftigten zu bezahlen und investieren zu können. So wie jedes andere Unternehmen auch. Insofern ist es verständlich, wenn sie für Dienstleistungen und Produkte einen Preis verlangen oder Zinsen, die sie an die Europäische Zentralbank zahlen müssen, an ihre Kunden weitergeben. 
 
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Unsere Kommentare im Morgenweb: 
 
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Vermischtes: http://bit.ly/22G267s 
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MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
T +49 (0) 621 392-1332 
F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Florian Kranefuß - Sprecher der Geschäftsführung 
Jost Bauer - Kaufmännischer Geschäftsführer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

August 22, 2019 12:55 ET (16:55 GMT)

© 2019 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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