Bei der Commerzbank
Wegfallen könnten demnach zum Beispiel Arbeitsplätze, die nach dem Ausstieg aus der Schiffsfinanzierung überflüssig geworden seien, sowie Verwaltungsjobs als Folge der Digitalisierung. Ein Sprecher der Commerzbank wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren. Nach Informationen der "Börsen-Zeitung" wollen Vorstand und Aufsichtsrat bei ihrer Strategiesitzung am 25./26. September Entscheidungen treffen.
Die Commerzbank sucht nach dem Platzen der erhofften Fusion mit der
Deutschen Bank nach Antworten auf Ertragsschwäche und Zinstief. Mit
der Konzentration auf Privatkunden sowie Firmenkunden und
Mittelstand sieht sich das im MDax
Im Herbst will das Management einen Plan vorlegen, wie die Bank, deren größter Anteilseigner der deutsche Staat ist, in den nächsten Jahren nach vorne gebracht werden soll. Dann läuft die seit Oktober 2016 verfolgte Strategie aus.
Die Commerzbank hat ihre Belegschaft in den vergangenen Jahren bereits erheblich geschrumpft. Die Zahl der Vollzeitkräfte sank von 43 300 zur Verkündung der Strategie im Herbst 2016 auf 40 700 Ende Juni 2019. Bis Ende 2020 sollen es nach aktueller Planung etwa 38 000 sein. Ursprünglich wollte der Vorstand die Belegschaft auf 36 000 Vollzeitkräfte verringern. Doch weil Aufgaben im Zuge der Digitalisierung stärker im eigenen Haus und weniger an externe Dienstleister vergeben werden sollen, setzte der Vorstand die Zielmarke nach oben. In Köpfen gerechnet beschäftigte die Bank Ende Juni 48 644 Mitarbeiter, davon gut 34 900 im Inland./ben/DP/fba
ISIN DE000CBK1001
AXC0072 2019-08-23/09:28
