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23.08.2019 | 17:52
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Richard PfadenhauerRichard Pfadenhauer,
HypoVereinsbank onemarkets

Die Aktienindizes präsentierten sich in der abgelaufenen Woche mehrheitlich fester. Impulse bekamen sie unter anderem vom aktuell noch stattfindenden Notenbanksymposium in Jackson Hole und die damit verbundenen Hoffnungen auf Zinssenkungen in den USA. Zwar ließ sich Fed-Chef Jerome Powell noch nicht in die Karten schauen. Die Hoffnung bleibt dennoch bestehen. Derweil kündigte China zum Wochenschluss Vergeltungszölle an. Der Handelsstreit droht somit weiter zu eskalieren. Trotz der Verluste zum Wochenschluss bleibt dem DAX noch ein Wochenplus von 1,5 Prozent. Der EuroStoxx 50 zog im Wochenvergleich ebenfalls an. Die US-Barometer S&P500 und Nasdaq100 blieben hingegen wenig verändert.

Die Rendite langfristiger Bundesanleihen verharrt im Bereich des Rekordtiefs von minus 0,7 Prozent. Gold und Silber profitierten erneut von der Unsicherheit. Dabei schob sich Gold deutlich über 1.500 US-Dollar und Silber auf 17,40 US-Dollar pro Feinunze. Der Preis für ein Barrel Brent Oil kippte zum Wochenschluss wieder deutlich unter die Marke von 60 US-Dollar und dem Euro/US-Dollar gelang am Freitag der Ausbruch aus dem Seitwärtstrend. Inzwischen peilt der Wechselkurs die Marke von 1,115 US-Dollar an.

Unternehmen im Fokus

Die Deutsche Lufthansa stellt ein deutliches Gewinnwachstum in Aussicht. Anleger reagierten erfreut und schoben das Papier zum Wochenschluss deutlich nach oben. Klöckner und ThyssenKrupp verbesserten sich nachdem ThyssenKrupp Meldungen zufolge eine Übernahme des Stahlhändlers prüft. SAP-Konkurrent Salesforce erhöhte das Umsatzziel für 2019. Davon profitierte auch die Aktie der deutschen Softwareschmiede. Auf Wochensicht präsentierten sich die Aktien von Bayer, Fresenius und ThyssenKrupp überdurchschnittlich stark. Bei Bayer spekulierten Anleger vor allem auf einen Vergleich im Glyphosat-Fall. In der zweiten Reihe fielen auf Wochensicht die Aktien von Aurubis, Eckert & Ziegler, Evotec, GEA Group, SGL Carbon und Zalando mit teilweise zweistelligen Zugewinnen auf. Unter den Branchen- und Spezialindizes zeigten sich in der zurückliegenden Woche der Solactive European Mergers & Acquisitions Index (ein Index der 20 potenzielle Übernahmekandidaten aus Europa) sowie der Solactive Deutscher Maschinenbau und Stoxx Europe Telecom Index relativ stark. Der Immobiliensektor musste derweil nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs zur Mietpreisbremse Federn lassen.

Aroundtown Property, Fielmann, Isra Vision, RTL Group, Tele Columbus und Tiffany legen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsquartal vor.

Wichtige Termine

  • Deutschland - Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland, August
  • Deutschland - BIP Q2, detailliertes Ergebnis
  • Deutschland - Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten für August
  • Europa - Wirtschaftsvertrauen, Geschäftsklima, Verbr.-Vertrauen Euro-Zone, August
  • Europa - Verbraucherpreise Euro-Zone, August
  • USA - Auftragseingang Langlebige Güter, Juli
  • USA - Verbrauchervertrauen, August
  • USA - Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 24. August
  • USA - BIP Q2, zweite Schätzung
  • USA - Einkaufsmanagerindex Chicago, August
  • USA - Uni Michigan Verbrauchervertrauen, August

Charttechnischer Ausblick

Widerstandsmarken: 11.720/11.825 Punkte

Unterstützungsmarken: 11.360/11.560/11.630 Punkte

Der DAX prallte am Freitag an der Widerstandsmarke von 11.825 Punkten ab und tauchte auf 11.630 Punkte ab. Zwischen 11.560/11.630 Punkte findet der Index eine starke Unterstützung. Solange diese Zone hält besteht die Chance auf einen Rebound bis 11.720/11.825 Punkte. Sinkt der Index unter 11.560 Punkte droht jedoch ein Rücksetzer bis 11.360 Punkte.

DAX in Punkten; 4-Stundenchart (1 Kerze = 4 Stunden)

Betrachtungszeitraum: 04.06.2019 - 23.08.2019. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

DAX in Punkten; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 24.08.2014 - 23.08.2019. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Inline-Optionsscheine auf den DAX

BasiswertWKNVerkaufspreis in EuroUntere Knock-out Barriere in Pkt.Obere Knock-out Barriere in Pkt.Finaler Bewertungstag
DAXHX90E03,0711.20013.10019.12.2019
DAXHZ1PF41,8511.20012.80019.12.2019

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 23.08.2019; 17:33 Uhr

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Der Beitrag Wochenausblick: DAX - zum Wochenschluss unter Druck. ThyssenKrupp, Lufthansa und ifo im Blick! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).


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