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China will Autoabsatz ankurbeln, Kursgewinne bei RWE & E.ON

Nach einem richtungslosen Handelsauftakt konnte der DAX am heutigen Dienstagnachmittag zeitweise deutlich in die Gewinnzone vorstoßen. Allerdings hielt dieses Stimmungshoch nicht bis zum Schluss an. Für Kursauftrieb sorgte zwischenzeitlich eine positive Nachricht aus China.

Das war heute los. Die Volksrepublik kündigte an, dass die Autokonjunktur im Reich der Mitte gestärkt werden soll. Das chinesische Kabinett rät Regionalregierungen, Restriktionen beim Autokauf schrittweise zu lockern oder abzuschaffen. Gleichzeitig sollen verstärkt Anreize zum Kauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben geschaffen werden. Trotz dieses positiven Impulses dürfte der Handelsstreit mit den USA die Marktstimmung weiter belasten. So hat eine regierungsnahe chinesische Zeitung jüngst dementiert, dass in China wegen der neuen Zolldrohungen Donald Trumps irgendein Umdenken stattgefunden habe.

Auch die Konjunkturdaten mahnen zur Vorsicht. Nach den schwachen Zahlen des ifo-Geschäftsklimaindexes am Montag bestätigt auch die zweite Schätzung zum deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP), dass ein konjunktureller Abschwung droht. So fiel das BIP von April bis Juni um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Im ersten Quartal war Europas größte Volkswirtschaft noch um 0,4 Prozent gewachsen. Nichtsdestotrotz konnte der DAX teils deutliche Zugewinne verzeichnen. Zeitweise ging es für die Notierungen im Laufe des Nachmittags um rund 1 Prozent nach oben, bevor der DAX seine Gewinne zum großen Teil wieder abgeben musste.

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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

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