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MÄRKTE EUROPA/Wahrscheinlich harter Brexit belastet - Positive Signale aus Italien

FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Aktienmärkten haben sich am Mittwoch mehrheitlich leichte Abgaben durchgesetzt. Vor allem die politischen Risiken sorgten dafür, dass sich die Anleger defensiver positionierten. Auf der einen Seite belastete die Entwicklung in Großbritannien. Die Nachricht, das britische Parlament werde in den Zwangsurlaub bis Mitte Oktober geschickt, weckte Ängste vor einem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU ohne Vertrag und den damit verbundenen ökonomischen Erschütterungen.

Mit Blick auf Italien setzten Anleger auf der anderen Seite zwar auf eine Koalition aus 5-Sterne-Bewegung und der sozialdemokratischer PD. "Ein Scheitern der Verhandlungen auf der Zielgeraden würde daher zu heftigen Kursverlusten sowohl bei italienischen Aktien als auch bei italienischen Staatsanleihen führen", warnte ein Händler. Am Anleihemarkt wurden italienische Staatsanleihen gekauft, als sei die Koalition schon in trockenen Tüchern. Die Rendite der zehnjährigen italienischen Staatsanleihen fiel unter 1 Prozent und damit auf Rekordtief.

Der DAX beendete den Tag 0,2 Prozent tiefer bei 11.701 Punkten, für den Euro-Stoxx-50 ging es 0,2 Prozent auf 3.365 nach unten. Die Börse in London profitierte von der Schwäche des Pfund und schloss 0,4 Prozent im Plus. Der Aktienmarkt in Mailand verabschiedete sich gegenüber dem Vortag kaum verändert aus dem Handel. Das Gold steht bei Anlegern momentan hoch im Kurs, in Euro notierte es mit 1.395,77 auf erneutem Rekordhoch.

Mögliche Zwangspause für Parlament schickt Pfund auf Talfahrt 
 

Das Pfund geriet nach einem Medienbericht am Vormittag bereits deutlicher unter Druck, nach dem die britische Regierung das Parlament in eine Zwangspause schicken will, um es daran zu hindern, einen "harten Brexit" zu blockieren. Im Tagesverlauf bestätigte Premierminister Boris Johnson, dass er dem Parlament eine Zwangspause bei 14. Oktober verordnen will. Abschließend hat die britische Königin Elizabeth II. der vom Premierminister beantragten Zwangspause für das britische Parlament zugestimmt. Zuletzt fiel das Pfund um 0,4 Prozent auf 1,2240 Dollar. Im Tagestief kostete es 1,2156 Dollar.

Thomas Cook wird gerettet - Aktie bricht ein 
 

Der angeschlagene Touristikkonzern Thomas Cook hatte sich mit seinem Großaktionär Fosun und seinen Gläubigern auf einen Rettungsplan geeinigt. Wie das britische Unternehmen mitteilte, stecken sowohl Fosun als auch die Banken sowie die Anleihegläubiger zusammen 900 Millionen Pfund frisches Geld in den Konzern und bekommen damit die Mehrheit am Reiseveranstaltungs- und Airline-Geschäft von Thomas Cook.

Trotz eines Kursminus von über 16 Prozent auf 6 Pence hielten die Analysten der Citi eher einen Kurs von rund 3 Pence je Aktie auf Basis der aktuellen Struktur des Unternehmens für angemessen. Grund sei, dass die Rekapitalisierung des Tourismuskonzerns mit rund 900 Millionen Pfund durch Fosun und Gläubiger zu einer signifikanten Verwässerung durch Umwandlung von Anleihen in Eigenkapital oder der Ausgabe neuer Aktien führen könnte.

Anleger positionieren sich vorsichtiger 
 

Während die Risikoaversion der Anleger stieg, waren vor allem Aktien aus dem Sektor der defensiven Konsumgüter gesucht. Im DAX notierten Henkel, Fresenius, FMC und Beiersdorf im Plus, letztere auf Allzeithoch mit 113,80 Euro. Dabei profitierten Beiersdorf zudem von einem Analystenkommentar, JP Morgan soll den Wert auf die "European Best Ideas List" genommen haben.

Aktien des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo stiegen um 4 Prozent. Gründe waren die Ersteinstufung mit "Overweight" durch Morgan Stanley und eine gute Auftragslage. Die Pläne zur Modernisierung der kanadischen Rettungshubschrauberflotte könnten bis zu 950 Millionen Euro bringen, schätzt Investmentanalyst Martino De Ambroggi.

Nach Zahlenvorlage gaben RTL um 1,3 Prozent ab. Die Geschäftszahlen seien ordentlich ausgefallen und untermauerten die Hoffnung auf eine Bodenbildung bei den Werbeeinnahmen, hieß es. Gut sei die geänderte Dividendenpolitik. Künftig sollen nun 80 Prozent des bereinigten Nettogewinns ausgeschüttet werden.

Trotz des schwierigen Umfeldes strebt das Software-Unternehmen Teamviewer an die Börse. Es könnte die nach Traton zweitgrößte Emission 2019 in Deutschland werden, der Unternehmenswert des Göppinger Anbieters von Konnektivitätslösungen wird Medienberichten zufolge auf 4 bis 5 Milliarden Euro geschätzt.

=== 
Index                   Schluss-  Entwicklung   Entwicklung  Entwicklung 
                          stand       absolut          in %         seit 
                                                            Jahresbeginn 
Euro-Stoxx-50           3.365,38        -5,09         -0,2%       +12,1% 
Stoxx-50                3.086,50        +0,16         +0,0%       +11,8% 
Stoxx-600                 372,86        -0,76         -0,2%       +10,4% 
XETRA-DAX              11.701,02       -29,00         -0,2%       +10,8% 
FTSE-100 London         7.114,71       +25,13         +0,4%        +5,4% 
CAC-40 Paris            5.368,80       -18,29         -0,3%       +13,5% 
AEX Amsterdam             548,38        +1,11         +0,2%       +12,4% 
ATHEX-20 Athen          2.074,03       +32,35         +1,6%       +29,0% 
BEL-20 Brüssel          3.490,82       -11,37         -0,3%        +7,6% 
BUX Budapest           38.706,56      -401,38         -1,0%        -1,1% 
OMXH-25 Helsinki        3.753,28       -41,81         -1,1%        +1,9% 
ISE NAT. 30 Istanbul  119.106,04      -356,14         -0,3%        +4,2% 
OMXC-20 Kopenhagen      1.025,90        -4,76         -0,5%       +15,1% 
PSI 20 Lissabon         4.806,69        -8,62         -0,2%        +1,4% 
IBEX-35 Madrid          8.747,10       +18,20         +0,2%        +2,4% 
FTSE-MIB Mailand       20.990,71        -0,59         -0,0%       +14,6% 
RTS Moskau              1.266,71        +8,11         +0,6%       +18,8% 
OBX Oslo                  770,05        -1,80         -0,2%        +4,1% 
PX  Prag                1.024,08       -10,05         -1,0%        +3,8% 
OMXS-30 Stockholm       1.529,13        -1,68         -0,1%        +8,6% 
WIG-20 Warschau         2.051,44       -44,01         -2,1%        -9,9% 
ATX Wien                2.868,31       -27,88         -1,0%        +5,6% 
SMI Zürich              9.758,19       -27,89         -0,3%       +15,8% 
 
DEVISEN          zuletzt      +/- %  Mi, 8:25 Uhr  Di, 17:29h    % YTD 
EUR/USD           1,1079     -0,12%        1,1086      1,1093    -3,4% 
EUR/JPY           117,35     +0,04%        117,30      117,43    -6,7% 
EUR/CHF           1,0873     -0,10%        1,0891      1,0885    -3,4% 
EUR/GBP           0,9055     +0,31%        0,9031      0,9026    +0,6% 
USD/JPY           105,92     +0,16%        105,81      105,86    -3,4% 
GBP/USD           1,2236     -0,43%        1,2276      1,2289    -4,1% 
USD/CNY           7,1653     +0,04%        7,1608      7,1618    +4,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        10.222,50     +0,94%     10.162,00   10.111,25  +174,9% 
 
ROHÖL            zuletzt  VT-Settl.         +/- %     +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex          55,58      54,93         +1,2%        0,65   +15,7% 
Brent/ICE          60,57      59,51         +1,8%        1,06    +9,5% 
 
METALLE          zuletzt     Vortag         +/- %     +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)     1.537,08   1.542,65         -0,4%       -5,57   +19,8% 
Silber (Spot)      18,30      18,19         +0,6%       +0,11   +18,1% 
Platin (Spot)     904,50     866,10         +4,4%      +38,40   +13,6% 
Kupfer-Future       2,55       2,55         +0,3%       +0,01    -3,4% 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/flf

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August 28, 2019 12:35 ET (16:35 GMT)

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