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Hohe Brexit-Unsicherheit, Kräftige Kursgewinne bei RWE und Deutscher Börse

Der DAX trat am Montag aufgrund fehlender Impulse aus Übersee weitgehend auf der Stelle. Denn in den USA waren die Börsen wegen des Labor-Day-Feiertags heute geschlossen.

Das war heute los. Am Sonntag traten US-Zölle in Höhe von 15 Prozent auf weitere chinesische Importgüter im Volumen von über 100 Mrd. US-Dollar in Kraft. Auf die Strafzölle dürften die US-Märkte aber feiertagsbedingt erst ab Dienstag reagieren. Positiv ist dennoch weiterhin, dass die USA und China nach wie vor an den geplanten Gesprächen in den kommenden Wochen festhalten.

In Großbritannien bleibt die Unsicherheit in Sachen Brexit groß. Premierminister Boris Johnson kündigte an, mit harten Konsequenzen gegen Parteimitglieder vorzugehen, die sich gegen seine Linie stellen. Möglich ist auch, dass Johnson eine Neuwahl anstrebt. Der DAX pendelte am Vormittag zunächst nur seitwärts, bevor gegen Mittag ein kurzfristiger Anstieg um 0,5 Prozent verzeichnet wurde. Im weiteren Tagesverlauf gab der DAX die zwischenzeitlichen Kursgewinne aber wieder ab.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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