Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
563 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Aufwärts trotz schwacher Handelsdaten aus China

Von Steffen Gosenheimer

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Ein Konjunkturstimulus in China, die Hoffnung auf weiter sinkende Zinsen in den USA und die Aussicht auf eine neue Runde von Gesprächen im US-chinesischen Handelsstreit sorgen am Montag an den Börsen in Ostasien und Australien für moderaten Auftrieb. Leicht dämpfend wirken schwächer als erwartet ausgefallene Exporte aus China, die die negativen Auswirkungen der gegenseitig auferlegten Strafzölle mit den USA widerspiegeln. Auch die Importe waren rückläufig.

Nachdem beide Seiten gerade erst zum 1. September wieder mit neuen Strafzöllen aufwarteten, brachen die Importe aus den USA im August um 22 Prozent ein im Vergleich zum Vorjahr, während die Exporte 16 Prozent niedriger ausfielen. Die nächste Strafzollerhöhung haben die USA bereits für den 15. Oktober angekündigt. Um dem davon ausgehenden konjunkturellen Dämpfer entgegenzuwirken, hatte die chinesische Notenbank am Freitag den Satz für die Mindestreserven, die die Banken halten müssen, gesenkt - laut Marktteilnehmern nicht allzu überraschend.

In Tokio steigt der Nikkei-225-Index um 0,4 Prozent auf 21.289 Punkte. Dass das BIP-Wachstum im zweiten Quartal des Jahres auf 1,3 von zunächst 1,8 Prozent nach unten revidiert wurde, lässt die Anleger weitgehend kalt. In Seoul geht es ähnlich stark nach oben. In Schanghai verbessert sich der Composite-Index um 0,4 Prozent, während in Hongkong der HSI minimal nachgibt. Hier sorgen die weiter andauernden Demonstrationen für mehr Demokratie und weniger Einmischung von Festlandchina für Verunsicherung und Kaufzurückhaltung.

Übergeordnet steht zunächst die Geldpolitik im Fokus. Nach den unter Erwarten ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, hat US-Notenbankchef Jerome Powell erneut die Bereitschaft angedeutet, den Leitzins im September zu senken. Zuvor bereits findet am Donnerstag das Treffen der EZB statt. Auch von dieser erwarten Marktteilnehmer angesichts eingetrübter Konjunkturaussichten geldpolitische Lockerungsmaßnahmen.

Yuan fällt wieder leicht zurück 
 

Am Devisenmarkt fällt der Yuan nach den enttäuschenden Außenhandelsdaten Chinas nach seiner kräftigen Erholung vom Freitag wieder etwas zurück, von 7,1043 auf 7,1227 je Dollar. Die chinesische Notenbank hat den Mittelkurs in der Nacht minimal nach unten genommen auf 7,0851 von 7,0855 Yuan je Dollar.

Am Ölmarkt steigen die Preise um rund 1 Prozent. Marktbeobachter sprechen hier von Hoffnungen auf eine Angebotsverknappung seitens der Opec, nachdem Saudi-Arabien seinen Energieminister ausgetauscht hat. "Die allgemeine Wahrnehmung ist, dass der scheidende Minister, Khalid al-Falih, seit 2016 nicht genug getan hat, um für höhere Ölpreise zu sorgen", heißt es bei Oanda. Der neue Minister Prinz Abdulaziz bin Salman dürfte mit Blick auf das Haushaltsbudget wie auch den geplanten Börsengang des Ölriesen Saudi Aramco verstärkt für eine Senkung der Produktion eintreten, um die Preise nach oben zu treiben.

Index (Börse)            zuletzt      +/- %      % YTD        Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.655,60     +0,12%    +17,87%       08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     21.288,74     +0,42%     +6,37%       08:00 
Kospi (Seoul)           2.018,85     +0,48%     -1,09%       08:00 
Schanghai-Comp.         3.010,51     +0,36%    +20,72%       09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     26.678,92     -0,04%     +3,03%       10:00 
Straits-Times (Sing.)   3.149,87     +0,17%     +2,47%       11:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %      00:00  Fr, 10:03h    % YTD 
EUR/USD                   1,1027      -0,0%     1,1027      1,1048    -3,8% 
EUR/JPY                   117,86      +0,0%     117,82      118,19    -6,3% 
EUR/GBP                   0,8982      +0,0%     0,8981      0,8975    -0,2% 
GBP/USD                   1,2277      -0,0%     1,2278      1,2309    -3,7% 
USD/JPY                   106,88      +0,0%     106,84      106,99    -2,6% 
USD/CNH                   7,1240      +0,2%     7,1079      7,1189    +3,7% 
USD/HKD                   7,8433      +0,0%     7,8399      7,8383    +0,1% 
AUD/USD                   0,6854      +0,1%     0,6846      0,6829    -2,7% 
NZD/USD                   0,6428      +0,1%     0,6423      0,6404    -4,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                10.289,75      -1,2%  10.418,00   10.767,00  +176,7% 
 
 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.      +/- %     +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  57,14      56,52      +1,1%        0,62   +18,9% 
Brent/ICE                  62,11      61,54      +0,9%        0,57   +12,2% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag      +/- %     +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.509,68   1.506,81      +0,2%       +2,88   +17,7% 
Silber (Spot)              18,05      18,18      -0,7%       -0,13   +16,5% 
Platin (Spot)             950,92     950,92      -1,4%      -13,33   +19,4% 
Kupfer-Future               2,61       2,62      -0,1%       -0,00    -1,2% 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/cbr

(END) Dow Jones Newswires

September 09, 2019 00:11 ET (04:11 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.