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Wirecard - Der Befreiungsschlag ist geglückt, kommt jetzt der Run auf das Allzeithoch?

Breakout



Symbol: WDI ISIN: DE0007472060

Rückblick: Der E-commerce und Online Bezahldienstleister mit Hauptsitz in  Aschheim bei München scheint die Erfolgsstory der letzten Jahre fortzusetzen und hat die Shortattacke von Anfang des Jahres, welche im Zuge der Gerüchte um Unregelmäßigkeiten in den Büchern geritten wurde, verdaut. Die Aktie konnte gegen Ende letzter Woche einen Befreiungsschlag setzen und brach über den Kreuzwiderstand bestehend aus der Abwärtstrendlinie und dem horizontalen Bereich rund um 155 EUR aus. Der Wert konnte sich deutlich von den gleitenden Durchschnitten absetzen und bereitet nun den Angriff auf den nächsten vor. Getragen wird die aktuelle Entwicklung auch von neuen Deals in Asien wie zum Beispiel die vertiefte Kooperation mit der malaysischrn Affin Bank Berhad.

ÂChart vom 06.09.2019 Kurs: 157,50 EUR





Meinung: Die Wirecard AG baut ihre Kooperationen weltweit weiter aus und neue Umsatzfelder werden erschlossen. Kann der Konzern das aktuelle Tempo beibehalten dürfte sich das auch charttechnisch bald in einem Angriff auf das Allzeithoch aus dem September 2018 von knapp 200 EUR widerspiegeln.

Setup: Aktuell ist die Aktie etwas überhitzt, eine 2-4 tägige Seitwärts-Korrektur wäre wünschenswert und würde eine tolle Möglichkeit bieten, um am aktuellen Schub zu partizipieren. Kann die Aktie nach der Konsolidierung den  Breakout durch das Hoch vom 28.05. bei 162,31 EUR vollziehen wäre ein Trade mit einem Stopp Loss unter der mehrtätigen Konsolidierung, im Bereich 155 €, möglich.

Autor: Hubert Strasser besitzt aktuell keine Positionen in WDI

Analyse erstellt im Auftrag von

© 2019 ratgeberGELD.at
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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