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MÄRKTE ASIEN/Hoffnung auf geldpolitische Lockerung stützt

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich zur Wochenmitte mehrheitlich mit Aufschlägen. Während Tokio und Hongkong zulegen, übt sich die Börse in Schanghai jedoch in Zurückhaltung. Für Kauflaune sorgen vor allem Hoffnungen auf eine lockere Geldpolitik der EZB. Von der Wall Street kommen leicht positive Impulse, denn die Erholung zum Handelsende hin stützt auch in Asien etwas die Kurse.

Die Blicke der Anleger richten sich auf die geldpolitische Sitzung der Europäischen Notenbank am Donnerstag - die vorletzte Sitzung unter EZB-Präsident Mario Draghi. Erwartet wird eine Lockerung der Geldpolitik im Euroraum. Wie diese aussehen wird, darüber besteht indessen keine Einigkeit. Ökonomen rechnen damit, dass die EZB neue Nettoanleihekäufe beschließen wird, aber auch eine Senkung des Einlagensatzes wird am Markt erwogen. Und in der kommenden Woche steht die Sitzung der US-Notenbank an, bei der von Anlegern fest mit einer Zinssenkung gerechnet wird. Auch das Ausbleiben schlechter Nachrichten hinsichtlich des Handelsstreits zwischen den USA und China ermutige die Anleger, heiße es von Marktteilnehmern.

Entlassung von US-Sicherheitsbeauftragten Bolten positiv 

Das Tauziehen im Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften werde sicherlich weitergehen, so Stratege Stephen Innes von Axitrader. Jedoch nehme die Einschätzung zu, dass sich die Verhandlungsstimmung zwischen den USA und China auf einen Zustand der Neutralität verschieben könne. Auch die Entlassung des US-Sicherheitsbeauftragen John Bolton sei ein gutes Zeichen für die Märkte. Aus geopolitischer Sicht verringere sich das Kriegsrisiko, insbesondere mit Blick auf Syrien, Venezuela und den Iran. Zudem dürfte sich hierdurch eine Tür zu Gesprächen mit Nordkorea öffnen, so der Stratege.

Südkorea reicht Klage bei WTO ein 

In Tokio erhöht sich der Nikkei-Index um 1,0 Prozent auf 21.605 Punkte. Etwas deutlicher aufwärts geht es in Hongkong mit einem Anstieg des HSI um 1,4 Prozent, während der Schanghai-Composite auf dem chinesischen Kernland auf Vortagesniveau notiert. In Südkorea - wo die Handelswoche feiertagsbedingt bereits am Mittwoch endet - legt der Kospi um 0,7 Prozent auf 2.046 Punkte zu, nachdem die Regierung bei der WTO Klage gegen die von Japan auferlegten Handelsbeschränkungen eingereicht hat. Hintergrund ist ein Streit zwischen beiden Ländern über das historische Erbe aus dem Zweiten Weltkrieg. In Sydney notiert der S&P/ASX-200 gut 0,2 Prozent fester.

Unter den Einzelwerten steigen Aktien von Apple-Zulieferern in Taiwan nach Vorstellung des neuen iPhone 11. Largan zeigen sich 3,2 Prozent fester. Für Catcher und Pegatron geht es um 3,3 bzw. 1,3 Prozent nach oben. Taiwan Semiconductor notieren 0,2 Prozent fester.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %      % YTD       Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.626,60     +0,19%    +17,36%      08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     21.605,06     +1,00%     +7,95%      08:00 
Kospi (Seoul)           2.045,46     +0,66%     +0,22%      08:00 
Schanghai-Comp.         3.021,10     -0,00%    +21,14%      09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     27.044,87     +1,35%     +3,16%      10:00 
Straits-Times (Sing.)   3.187,82     +1,02%     +2,53%      11:00 
KLCI (Malaysia)         1.597,03     +0,07%     -5,60%      11:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %      00:00   Di, 9:53    % YTD 
EUR/USD                   1,1053      +0,0%     1,1049     1,1041    -3,6% 
EUR/JPY                   119,09      +0,2%     118,80     118,45    -5,3% 
EUR/GBP                   0,8944      +0,0%     0,8943     0,8961    -0,6% 
GBP/USD                   1,2357      +0,0%     1,2355     1,2314    -3,0% 
USD/JPY                   107,74      +0,2%     107,52     107,28    -1,8% 
USD/KRW                  1191,06      +0,0%    1190,50    1190,84    +6,9% 
USD/CNY                   7,1132      +0,0%     7,1126     7,1025    +3,4% 
USD/CNH                   7,1110      +0,0%     7,1096     7,1031    +3,5% 
USD/HKD                   7,8408      +0,0%     7,8399     7,8403    +0,1% 
AUD/USD                   0,6873      +0,2%     0,6862     0,6860    -2,4% 
NZD/USD                   0,6431      +0,1%     0,6424     0,6424    -4,2% 
Bitcoin 
BTC/USD                10.043,50      -0,5%  10.089,75  10.273,25  +170,0% 
 
ROHÖL                   zuletzt  VT-Settl.      +/- %    +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  57,93      57,40      +0,9%       0,53   +20,6% 
Brent/ICE                  62,93      62,38      +0,9%       0,55   +13,6% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag      +/- %    +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.491,28   1.486,00      +0,4%      +5,28   +16,3% 
Silber (Spot)              18,14      18,02      +0,7%      +0,12   +17,1% 
Platin (Spot)             938,07     931,00      +0,8%      +7,07   +17,8% 
Kupfer-Future               2,62       2,62      +0,3%      +0,01    -1,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/flf

(END) Dow Jones Newswires

September 11, 2019 00:56 ET (04:56 GMT)

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© 2019 Dow Jones News
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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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