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NVIDIA will wieder angreifen

Jahrelang kannte die NVIDIA-Aktie (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) kein Halten. Der Wert schien zu den absoluten Anlegerlieblingen am US-Aktienmarkt zu gehören. Im Herbst des vergangenen Jahres änderte sich dies jedoch. Die Aktienkursrallye erreichte ihren vorläufigen Höhepunkt Anfang Oktober bei einem Kurs von knapp 293 US-Dollar. Danach folgte ein steiler Kurssturz. Bis zum Ende des vergangenen Jahres verlor die NVIDIA-Aktie in der Spitze fast 60 Prozent an Wert. Inzwischen hat sich das Papier stabilisiert. Zuletzt lief sogar eine Erholungsrallye an. Zumal sich auch operativ eine Trendwende abzeichnen könnte.

In den vergangenen Jahren profitierte NVIDIA von guten Geschäften mit der Videospieleindustrie. Die Umsätze wurden zusätzlich von einem Boom im Bereich Kryptowährungen angekurbelt. Die leistungsstarken Chips aus dem Hause NVIDIA kamen verstärkt im Mining von digitalen Währungen wie Bitcoin zum Einsatz. Allerdings flachte die Euphorie auch schnell wieder ab, was NVIDIA wiederum einen gehörigen Einbruch der Geschäfte bescherte.

Hinzu kamen zuletzt die Unsicherheiten rund um den chinesisch-amerikanischen Handelsstreit und die Sorgen vor einer Konjunkturabkühlung als Belastungsfaktoren hinzu. Diese trafen die gesamte Chipindustrie. Mit der Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse zum zweiten Quartal 2019/20 (Ende Juli) am 15. August konnte NVIDIA jedoch neue Hoffnungen auf eine schnelle Erholung wecken. Zwar wurden im Vergleich zum Vorjahr in einigen Bereichen teilweise deutliche Rückgänge ausgewiesen, das Management verwies jedoch auf die sequentiellen Verbesserungen.

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© 2019 marktEINBLICKE
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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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