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Lufthansa muss den Schwung mitnehmen

Es ist gar nicht so lange her, dass bei der Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) großer Jubel herrschte. Unter anderem, weil die Übernahme von Air-Berlin-Anteilen und das erwartete Wachstum bei Eurowings für Fantasien sorgten. Auch auf Anlegerseite. Von dieser Euphorie ist jedoch nichts mehr zu spüren, obwohl es der Kranich-Airline nicht gerade schlecht geht.

Dies zeigte sich an den am Donnerstag vorgelegten August-Passagierzahlen erneut. Im vergangenen Monat haben die Airlines der Lufthansa Group mehr als 14,1 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Sitzladefaktor wurde um 0,8 Prozentpunkte auf 87,2 Prozent verbessert.

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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