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marktEINBLICKE um 12: Wirecard zeigt sich noch optimistischer, QIAGEN stürzt ab

Nachdem es in den vergangenen Tagen noch nach einer Erholung am deutschen Aktienmarkt ausgesehen hatte, muss der DAX am Dienstag deutliche Verluste einfahren. Anleger zeigen sich angesichts der Unklarheiten rund um die kommenden Handelsgespräche zwischen China und den USA verunsichert.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX-0,6%12.025
MDAX-1,2%25.303
TecDAX-2,3%2.720
SDAX-0,6%10.856
Euro Stoxx 50-0,6%3.451

Die Topwerte im DAX sind Merck KGaA (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905), Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055) und adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0). Im Gegensatz dazu notierte die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) trotz einer Prognoseanhebung des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München deutlich in der Verlustzone. In der zweiten Reihe blicken Anleger vor allem auf den Kurssturz der QIAGEN-Aktie (WKN: A2DKCH / ISIN: NL0012169XXX), nachdem sich das Gendiagnostik- und Biotechnologieunternehmen pessimistischer zu seinen Aussichten geäußert hatte. Für Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) ist heute jedoch ein guter Tag.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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