Anzeige
Mehr »
Login
Montag, 02.08.2021 Börsentäglich über 12.000 News von 667 internationalen Medien
Es wird ernst: Die richtig große Kurswette für KW 31
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
446 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

TAGESTHEMA

Die Kinnevik AB hat ein Aktienpaket am deutschen Online-Modehändlers Zalando verkauft. Laut Mitteilung des Investors wurden über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren 13,13 Millionen Aktien an institutionelle Investoren verkauft. Die angebotenen Anteilsscheine entsprechen 5,2 Prozent des Zalando-Grundkapitals sowie 16,7 Prozent der Anteile von Kinnevik. Brutto nahm Kinnevik eigenen Angaben zufolge 558 Millionen Euro ein. Rechnerisch entspricht das je Aktie knapp 42,50 Euro. Nach dem Aktienverkauf hält Kinnevik noch 65,3 Millionen Zalando-Aktien, entsprechend 25,8 Prozent des Zalando-Aktienkapitals. Für diese Aktien hat sich Kinnevik zu einer Haltefrist von sechs Monaten verpflichtet.

TAGESTHEMA II

US-Präsident Donald Trump will nach den jüngsten Angriffen auf zwei saudiarabische Ölanlagen einen militärischen Konflikt mit dem Iran nach eigenen Worten möglichst vermeiden. Er würde einen solchen Konflikt "sicherlich vermeiden wollen", sagte Trump. Nach seinen Angaben laufen weiterhin noch die Untersuchungen dazu, wer hinter den Angriffen steckt. Trump hatte dem Iran am Sonntag mit Vergeltung gedroht. Die USA stünden mit "geladener" Waffe bereit, schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter. Nun aber sagte er zu Reportern: "Ich will keinen Krieg mit irgendjemandem." Allerdings sei sein Land auf einen Kriegseinsatz besser vorbereitet als jedes andere. Der iranische Präsident Hassan Ruhani hatte die Angriffe auf zwei Ölanlagen in Saudi-Arabien als "Selbstverteidigung" der jemenitischen Rebellen gerechtfertigt.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

Termine:

10:30 DE/Franz Haniel & Cie GmbH, PK zur Strategie

22:05 US/Adobe Inc, Ergebnis 3Q

DIVIDENDENABSCHLAG

Going Public Media     0,20 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  11:00 ZEW-Index Konjunkturerwartungen September 
        PROGNOSE: -38,0 Punkte 
        zuvor:    -44,1 Punkte 
        Konjunkturlage 
        PROGNOSE: -15,0 Punkte 
        zuvor:    -13,5 Punkte 
 
- US 
  15:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung August 
        Industrieproduktion 
        PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
        zuvor:    -0,2% gg Vm 
        Kapazitätsauslastung 
        PROGNOSE: 77,6% 
        zuvor:    77,5% 
 
  22:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des privaten 
        American Petroleum Institute (API) 
 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
INDEX                        Stand  +/-  % 
DAX-Future               12.380,50   -0,16 
S&P-500-Future            3.003,00    0,05 
Nikkei-225               21.991,71    0,02 
Schanghai-Composite       2.991,36   -1,30 
                        +/-  Ticks 
Bund -Future                173,08      21 
 
 
Vortag: 
INDEX          Vortagesschluss      +/- % 
DAX                  12.380,31      -0,71 
DAX-Future           12.396,00      -0,48 
XDAX                 12.396,41      -0,49 
MDAX                 25.976,37      -1,07 
TecDAX                2.874,50       0,08 
EuroStoxx50           3.518,45      -0,89 
Stoxx50               3.190,04      -0,59 
Dow-Jones            27.076,82      -0,52 
S&P-500-Index         2.997,96      -0,31 
Nasdaq-Comp.          8.153,54      -0,28 
EUREX                  zuletzt  +/- Ticks 
Bund-Future             172,87        +63 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die europäischen Börsen dürften am Dienstag wenig verändert in den Handel starten. Zwar scheint in den Handelsstreit USA-China etwas Bewegung zu kommen - ein Unterhändler aus Peking wird in dieser Woche die für Oktober geplanten Gespräche vorbereiten -, doch wurde beim Thema Brexit noch kein Durchbruch erzielt. Die britische Seite habe keine "umsetzbaren" Vorschläge zur Lösung der Nordirland-Frage unterbreitet, hieß es nach einem Treffen des britischen Premierministers Boris Johnson mit dem EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Junckers. Ferner besteht nach den Angriffen auf saudi-arabische Ölanlagen, für den die USA Iran verantwortlich machen, die Befürchtung, dass es zu einem Krieg mit Iran kommt. Und nicht zuletzt beginnt am Dienstag die zweitägige Zinssitzung der US-Notenbank, deren Ergebnis am Mittwoch nach Börsenschluss in Europa bekanntgegeben wird.

Rückblick: Schwächer - Die Anleger wurden vorsichtiger, weil sich bei der Ölversorgung ein möglicher neuer Brandherd abzeichnet. Nach den Angriffen auf zwei saudi-arabische Ölanlagen und deren Folgen für die weltweite Energieversorgung rechnen Analysten mit kurzfristig steigenden Risikoaufschlägen bei den Ölpreisen mit entsprechenden Wirkungen auch auf das Wirtschaftswachstum. Tagessieger waren Ölwerte, deren Sektor-Index um 2,8 Prozent in die Höhe sprang. Reflexartig ging es bei den Fluglinienaktien dagegen nach unten aus Sorge vor gewinndrückenden Treibstoffkosten. Air-France-KLM wie Lufthansa gingen jeweils rund 3 Prozent tiefer aus dem Handel. Osram legten um 0,5 Prozent zu auf 37,70 Euro. Der Bieter AMS hatte die Mindestannahmeschwelle auf 62,5 von 70 Prozent gesenkt. AMS bietet 38,50 Euro. AMS gaben um 2,4 Prozent nach. Am Markt herrscht die Sorge, dass sich AMS finanziell überheben könnte. Airbus verloren 3,4 Prozent. Hier belastete laut Jefferies, dass das Schlichtungsgremium der Welthandelsorganisation WTO den USA das Recht zugebilligt haben soll, europäische Unternehmen wie Airbus mit Strafzöllen zu belegen wegen erhaltener Subventionen.

DAX/MDAX/TECDAX

Leichter - Positiv wurde aufgenommen, dass Wirecard (+2,5 Prozent) künftig enger mit dem chinesischen Kreditkartenanbieter Unionpay zusammenarbeitet. Nach dem 4:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen Leverkusen legte die BVB-Aktie um 2,1 Prozent zu. Nach einem guten ersten Quartal legte Cropenergies auch gute Zweitquartalszahlen vor, die Aktie stieg um 4,5 Prozent. Der Kurs der Mutter Südzucker gewann 2,7 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Zalando gaben bei Lang & Schwarz um rund 6 Prozent nach auf 42,70 Euro (siehe oben). Tom Tailor profitierten von der Nachricht, dass das Modeunternehmen kurz vor dem Abschluss einer Einigung mit den Konsortialbanken und dem Mehrheitsaktionär Fosun über die Kernpunkte der neuen Finanzierungsstruktur steht. Tom Tailor wurden bei Lang & Schwarz um gut 20 Prozent nach oben gesetzt auf zuletzt 1,72 Euro. Für Instone ging es um gut 6,7 Prozent nach oben auf 19,15 Euro. Das Unternehmen hatte nachbörslich den Ausblick angehoben. ADO Properties machten gut 3 Prozent gut auf 35,95 Euro. Das Immobilienunternehmen verhandelt über den möglichen Verkauf von rund 5.800 Wohneinheiten sowie zugehörigen Gewerbeeinheiten und Stellplätzen.

USA / WALL STREET

Leichter - Massiv steigende Ölpreise verunsicherten die Anleger. Als Folge eines Drohnenangriffs am Wochenende auf saudi-arabische Ölförderanlagen sinkt dort die Tagesproduktion zumindest kurzfristig drastisch. Die Ölpreise schossen darauf um bis zu 13 Prozent nach oben auf die höchsten Stände seit rund vier Monaten. Klare Tagessieger an den Börsen waren in diesem Umfeld Aktien aus der Ölindustrie. Gedämpft wurde die Stimmung daneben von enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus China. Chinas Präsident Li Keqiang sagte zudem, dass es sehr schwer werde, das Wachstumsziel von 6 Prozent für das laufende Jahr aufrecht zu erhalten. Marktstratege Doug Cote von Voya Investment Management betonte die Widerstandskraft des Aktienmarkts. Habe er nun lediglich um etwa ein halbes Prozent nachgegeben, wäre er bei der gleichen Nachrichtenlage vor ein paar Jahren noch um 5 Prozent eingeknickt. Gesucht waren sichere Häfen wie das Gold und Anleihen. Am Aktienmarkt standen klar Ölaktien im Fokus. Deren S&P-500-Subindex legte um 3,3 Prozent zu, während Autoaktien mit einem Minus von 2,4 Prozent ganz am Ende lagen. Dagegen standen die Aktien der Fluglinien wegen der zu erwartenden steigenden Kerosinpreise unter Druck. So fielen American Airlines um 7,3 und Delta um 1,6 Prozent. General Motors büßten 4,2 Prozent ein. Dem Autokonzern steht der größte Streik seit mehr als zehn Jahren ins Haus.

Anleihen waren angesichts der Krise in Saudi-Arabien als sicherer Hafen gesucht Die Zehnjahresrendite sank deutlich um 5 Punkte auf 1,84 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN          zuletzt      +/- %   0,00 Uhr  Mo, 17:25 
EUR/USD           1,1013      +0,1%     1,1001     1,1000 
EUR/JPY           119,11      +0,1%     120,87     118,76 
EUR/CHF           1,0920      -0,0%     1,1025     1,0925 
EUR/GBR           0,8867      +0,2%     0,8975     0,8857 
USD/JPY           108,15      +0,0%     107,74     107,97 
GBP/USD           1,2421      -0,1%     1,2500     1,2419 
USD/CNY           7,0905      +0,3%     7,0674     7,0674 
Bitcoin 
BTC/USD        10.202,75      -0,83  10.327,25  10.136,75 
 

Am Devisenmarkt waren als sicher geltenden Währungen gefragt bzw. solche von großen Ölförderländern wie - neben den USA - Kanada, Norwegen und Russland. Der Dollar-Index, der den Wert des Dollar zu einem Korb von Währungen misst, stieg um 0,4 Prozent. Der Euro fiel von rund 1,1070 auf knapp unter 1,1000 Dollar zurück.

ROHSTOFFE

ÖL

ROHOEL           zuletzt  VT-Settl.      +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex          62,25      62,90      -1,0%      -0,65  +29,6% 
Brent/ICE          68,36      69,02      -1,0%      -0,66  +23,4% 
 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 17, 2019 01:37 ET (05:37 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de
© 2019 Dow Jones News
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.