Anzeige
Mehr »
Freitag, 19.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Reichster Silberdistrikt der Welt: 17-Mio.-CAD-Junior startet Bohrungen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
370 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen zu: zum Streit um die Steuermilliarden 
 
Überschrift: Ohne Akzeptanz 
 
Im Fall Apple geht es nicht um illegale Steuerpraktiken. Die Frage lautet vielmehr: Findet die Wertschöpfung dort statt, wo iPhones und iMacs entworfen oder wo sie verkauft werden? Inzwischen haben sich die Brüsseler Kommission und die europäischen Finanzminister weitgehend darauf geeinigt, dass Abgaben dort gezahlt werden sollen, wo die Gewinne erwirtschaftet werden. 
Das macht Sinn, war aber zu der Zeit, in der der Fall Apple spielt, noch keineswegs einhellige Meinung. Ob man daraus den Vorwurf der wettbewerbsverzerrenden Staatsbeihilfe konstruieren kann, wird das oberste EU-Gericht nun klären - und damit eine Blaupause für ähnliche Fälle schaffen. Trotzdem darf die EU nicht zur Ruhe kommen. Denn diese Praxis hat rein gar nichts mit Steuerparadiesen oder dem selbst vom EuGH gebilligten Standortwettbewerb über Niedrigsteuersätze zu tun. 
Die Luxemburger Juristen haben in einem anderen Verfahren festgehalten, dass die Mitgliedstaaten ihre Abgabensätze sehr wohl niedrig ansetzen dürfen, um Unternehmen anzulocken. Dennoch muss sich die EU - aber auch jedes einzelne Land - darüber im Klaren sein, dass Sonderregelungen, Ausnahmen und vor allem wenig nachvollziehbare Steuersätze in der Öffentlichkeit nicht länger akzeptiert werden. Denn mit Gerechtigkeit hat es rein gar nichts mehr zu tun, wenn die Steuerhinterziehung im einen Fall ein schweres Vergehen ist, im anderen Fall aber staatlich angeboten wird. 
 
Unsere Kommentare im Morgenweb: 
 
Politik: http://bit.ly/1MCIyI0 
Wirtschaft: http://bit.ly/1RymHTn 
Vermischtes: http://bit.ly/22G267s 
Kultur: http://bit.ly/1Rh6cix 
Sport: http://bit.ly/1MCJg88 
 
MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
T +49 (0) 621 392-1332 
F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Florian Kranefuß - Sprecher der Geschäftsführung 
Jost Bauer - Kaufmännischer Geschäftsführer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

September 17, 2019 14:06 ET (18:06 GMT)

© 2019 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.