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Märkte mit Mumm: Wirtschaftliche Eintrübung und fallende Zinsen - der Euro dürfte schwach bleiben

Die sogenannte Kaufkraftparität des Euro im Vergleich zum US-Dollar liegt derzeit bei ca. 1,36 EUR/USD. Bei diesem Wechselkurs wären die Preise für einen definierten Warenkorb auf beiden Seiten des Atlantiks gleich. Die dazugehörige volkswirtschaftliche Theorie besagt, dass sich die nominalen Wechselkurse zweier Währungen langfristig um dieses Niveau herum bewegen bzw. trotz zwischenzeitlicher Schwankungen immer wieder dorthin zurückkehren sollten. Und tatsächlich befindet die Kaufkraftparität bei langfristiger Betrachtung des Wechselkurses in etwa auf dem Mittelwert. Während die Notierungen zwischen 0,83 (Oktober 2010) und 1,60 EUR/USD (Juli 2008) teilweise heftig schwankten, stieg die Kaufkraftparität in diesem Zeitraum von ca. 1,15 EUR/USD auf das heutige Niveau stetig an.

Noch am Jahresanfang sah es so aus, als könnte die Gemeinschaftswährung gegenüber der US-Währung aufholen, vor allem nachdem die US-Notenbank Fed im Zuge eines geldpolitischen Schwenks im Verlauf des ersten Halbjahres Leitzinssenkungen in Aussicht gestellt hatte. Diese hätten die seit Jahren steigende Zinsdifferenz zwischen den beiden Währungsräumen umkehren können und somit den US-Dollar für Anleger weniger attraktiv gemacht. Abflüsse aus dem Dollarraum und damit eine sinkende Nachfrage hätten die US-Währung abwerten lassen.

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© 2019 marktEINBLICKE
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Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

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