Die asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch im Sog einer schwächeren Verfassung an der Wall Street nachgegeben. Konjunktursorgen bleiben dabei nach enttäuschenden Daten aus den USA bestimmend. Dort war der ISM-Einkaufsmanagerindex als vielbeachteter Indikator für die Stimmung in der Industrie am Vortag auf den tiefsten Stand seit der Wirtschaftskrise 2009 gefallen.
"Ganz offenkundig belastet der Handelskonflikt zwischen Washington
und Peking auch die US-Industrie recht nachhaltig", kommentierte
Tobias Basse von der NordLB die Alarmsignale aus den USA. Anleger
reagieren darauf nun weltweit verschnupft. Der japanische Nikkei-225
In China pausierte der Handel nach dem 70. Gründungstag weiter. Das internationale Interesse galt hier vor allem der Situation in Hongkong, wo nun wieder gehandelt wurde, während die Protestwellen weiter schwappen. Die Situation zwischen der Polizei und den Demonstranten war am Vortag eskaliert. Der Hangseng gab zuletzt moderat um 0,2 Prozent auf 26 039,10 Punkte nach./tih/jha/
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AXC0072 2019-10-02/08:43
