In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (beide CDU) Hilfen für die kriselnde Stahlindustrie gefordert. Er habe die Sorge, dass die Branche "ohne erneute gemeinsame Kraftanstrengungen von Land, Bund und der EU" die anstehenden Herausforderungen nicht werde bewältigen können, schrieb Hans in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag und über den zuvor die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag) berichtet hatte. Als Hilfe brachte der Regierungschef in der "FAZ" einen "Milliardenbetrag, der nicht zweistellig ist" ins Spiel.
Bereits seit einiger Zeit herrsche in den Unternehmen an der Saar Kurzarbeit, heißt es in dem Brief weiter. Nun hätten sich die Verhältnisse nochmals deutlich verschärft. Die Dillinger Hütte und Saarstahl hätten einen Abbau von fast 20 Prozent der Beschäftigten in den kommenden drei Jahren angekündigt./chs/DP/nas
AXC0126 2019-10-04/12:46
