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E.ON legt ein hohes Tempo vor

Nach der langen Vorlaufzeit ging es für E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) und RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) zuletzt in Sachen Neuordnung des deutschen Energiemarktes und der Aufteilung der RWE-Tochtergesellschaft innogy plötzlich ganz schnell.

Am 17. September vermeldete E.ON, dass die EU-Kommission der Übernahme von innogy zugestimmt hätte, so dass die Integration von innogy zügig vollzogen werden kann. Die von den Wettbewerbsbehörden geforderten Zugeständnisse wie den Verkauf des Strom- und Gaskundengeschäfts von innogy in der Tschechischen Republik sieht die E.ON-Geschäftsführung als verkraftbar an. Etwas schmerzhafter könnte jedoch der angeordnete Verkauf von Autobahn-Ladestationen für Elektrofahrzeuge sein. Schließlich werden dem Geschäft mit der E-Mobilität Zukunftschancen eingeräumt.

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© 2019 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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