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E.ON legt ein hohes Tempo vor

Nach der langen Vorlaufzeit ging es für E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) und RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) zuletzt in Sachen Neuordnung des deutschen Energiemarktes und der Aufteilung der RWE-Tochtergesellschaft innogy plötzlich ganz schnell.

Am 17. September vermeldete E.ON, dass die EU-Kommission der Übernahme von innogy zugestimmt hätte, so dass die Integration von innogy zügig vollzogen werden kann. Die von den Wettbewerbsbehörden geforderten Zugeständnisse wie den Verkauf des Strom- und Gaskundengeschäfts von innogy in der Tschechischen Republik sieht die E.ON-Geschäftsführung als verkraftbar an. Etwas schmerzhafter könnte jedoch der angeordnete Verkauf von Autobahn-Ladestationen für Elektrofahrzeuge sein. Schließlich werden dem Geschäft mit der E-Mobilität Zukunftschancen eingeräumt.

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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