Renaults Generaldirektor Thierry
Bolloré wirft dem französischen Autobauer vor einem kurzfristig
angesetztem Treffen des Top-Managements einen "beunruhigenden
Putsch" vor. "Die Brutalität und die völlig unerwartete Natur des
Geschehens sind erschütternd", sagte er am Donnerstagabend im
Interview mit der französischen Wirtschaftszeitung "Les Echos". Er
habe aus der Presse erfahren, dass Renault
Der Autobauer hatte am Donnerstag überraschend eine Sitzung des Verwaltungsrats am Freitagmorgen angekündigt. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, dass Senard dem Verwaltungsrat des Unternehmens die Ablösung von Bolloré vorschlagen wolle. Das nächste Treffen des Top-Managements war eigentlich erst für den 18. Oktober geplant.
Bolloré ist bei Renault für das operative Geschäft zuständig. Der
Manager war schon unter dem früheren Konzernchef Carlos Ghosn die
Nummer Zwei bei dem Traditionshersteller. Ghosn, der Architekt des
Autobündnisses zwischen Renault und dem japanischen Hersteller
Nissan
Nach der Verhaftung war das von ihm geschaffene und kontrollierte
französisch-japanische Autobündnis zwischen Renault, Nissan und
Mitsubishi in eine schwere Krise geraten. Senard, früherer Chef des
Reifenherstellers Michelin
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AXC0241 2019-10-10/22:07
