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Nokia, Ericsson & Co.: Handelskrieg - Auswirkungen auf Huaweis Europageschäft?

Die USA hat Europa geraten, Huawei von dem 5G-Netzausbau auszuschließen. Aufgrund eines chinesischen Sicherheitsgesetzes sei das Unternehmen grundsätzlich nicht vertrauenswürdig und könnte seine Produkte zu Spionagezwecken nutzen. Dieser Ausschluss ist den USA so wichtig, dass sie darüber nachdenken, der europäische Konkurrenz (Nokia, Ericsson) Krediten zu gewähren.

Der Handelskrieg zwischen den USA und China

Die Finanzmärkte befinden sich seit gut einem Jahr im Bann des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass eine neue Nachricht die Märkte in die eine oder andere Richtung bewegt. Der Handelsdisput ist jedoch nur ein Teil einer größeren, tieferliegenden geopolitischen Verschiebung. Es geht um den Kampf um eine neue Weltordnung und darum, wer die nächste digitale Supermacht wird.

Vor diesen politischen Diskussionen sind auch die Unternehmen der jeweiligen Länder nicht sicher. Der zweitgrößte Smartphonehersteller weltweit, Huawei, sah sich erst kürzlich mit heftigen Spionagevorwürfen konfrontiert, die große Auswirkungen auf die Partizipation des Unternehmens an dem 5G-Netzausbau in Europa mit sich zogen.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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