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MÄRKTE ASIEN/Kursgewinne auf breiter Front - Schanghai bleibt zurück

Von Steffen Gosenheimer

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Aktienmärkte in Ostasien und in Australien haben sich am Mittwoch der festen Vorgabe der Wall Street vom Vortag angeschlossen. Dort hatten gute Quartalsergebnisse und ermutigende Ausblicke großer Unternehmen wie UnitedHealth, JP Morgan Chase oder Johnson & Johnson die Anleger zu Käufen animiert. Daneben stützten wie auch in Ostasien Hoffnungen auf ein umfassenderes US-chinesisches Handelsabkommen wie auch darauf, dass in Sachen Brexit noch eine Vereinbarung gefunden wird, um den Ausstieg Großbritanniens aus der EU in geregelten Bahnen zu vollziehen.

In Tokio legte der Nikkei-Index den zweiten Tag in Folge deutlicher zu, diesmal um 1,2 Prozent auf 22.472 Punkte. Er erreichte damit ein Zehnmonatshoch. In Sydney verbesserte sich der Index um 1,3 Prozent und in Seoul gewann der Kospi 0,7 Prozent. Letzterer erhielt zusätzlich etwas Rückenwind von einer Zinssenkung. Die Notenbank des Landes hat wie von den meisten Ökonomen erwartet damit auf die sich zuletzt weiter eintrübenden Konjunkturaussichten reagiert. Lehrbuchmäßig reagierte die Landeswährung Won darauf mit einer moderaten Abwertung zum US-Dollar, was wiederum die Exportaussichten verbessert.

Auch der Yen fiel zurück und stützte seinerseits die Aktienkurse in Tokio. Die japanische Währung war wegen der von Zuversicht und Risikofreude dominierten Stimmung an den Börsen als sogenannter sicherer Hafen nicht gefragt. Der Dollar kostete zuletzt 108,71 Yen verglichen mit etwa 108,25 zur gleichen Vortageszeit.

Hongkong bleibt Unsicherheitsfaktor - Geldpolitik stimuliert 

Etwas zurück blieb nur die Börse in Schanghai, wo es um 0,4 Prozent nach unten ging, wohingegen Hongkong im Späthandel ein halbes Prozent höher lag. Für Verunsicherung sorgte, dass US-Abgeordnete für ein Gesetz zum Schutz der Menschenrechte in Hongkong gestimmt haben. Darauf hatte sich die chinesische Regierung "empört" geäußert, von einer Einmischung in innere Angelegenheiten gesprochen und "starke" Gegenmaßnahmen angedroht. Am Devisenmarkt wertete der Renminbi (Yuan) nach seiner jüngsten kräftigen Aufwärtstendenz ab. In der Nacht hatte die chinesische Notenbank erstmals seit Wochen den Mittelkurs des Yuan zum Dollar wieder leicht angehoben.

Die Nachrichten um Hongkong schienen die Märkte zunächst noch weitgehend kalt zu lassen, ebenso wie die vom Internationalen Währungsfonds erneut gesenkte globale Wachstumsprognose, meinte Jingyi Pan, Marktstratege bei IG in Singapur. Beide Punkte schwelten aber im Hintergrund und zeigten, wie unsicher der Ausblick derzeit sei.

Zur relativen Stabilität der chinesischen Börsen könnte derweil beigetragen haben, dass die chinesische Notenbank dem Bankensystem des Landes im Rahmen mittelfristiger Refinanzierungsgeschäfte umgerechnet rund 28 Milliarden Dollar an Liquidität zukommen ließ. Die Liquidität soll die Geldhäuser zur Kreditvergabe animieren und damit die Wirtschaft ankurbeln.

Nach Einschätzung der Experten von CICC braucht China eine weiter lockere Geld-und Fiskalpolitik, um das angestrebte Wachstum von rund 6 Prozent zu erreichen. Jüngste Daten zeigten, dass die Kreditvergabe dank geldpolitischer Stimuli stärker gestiegen sei als erwartet.

Bei den Einzelwerten fielen Rio Tinto in Sydney gegen die positive Tendenz um knapp 0,9 Prozent zurück nach Vorlage eines Produktionszwischenberichts. BHP gaben um 0,1 Prozent nach. Oz Minerals stiegen nach einem Produktionsbericht um 1,3 Prozent.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD      Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.736,50     +1,27%   +19,31%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     22.472,92     +1,20%   +10,95%     08:00 
Kospi (Seoul)           2.082,83     +0,71%    +2,05%     08:00 
Schanghai-Comp.         2.991,05     -0,41%   +19,44%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     26.680,82     +0,67%    +2,56%     10:00 
Taiex (Taiwan)         11.162,83     +0,58%   +14,76%     07:30 
Straits-Times (Sing.)   3.140,77     +0,79%    +1,54%     11:00 
KLCI (Malaysia)         1.569,38     +0,20%    -7,36%     11:00 
BSE (Mumbai)           38.598,25     +0,24%    +6,46%     12:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Di, 9:16    % YTD 
EUR/USD                   1,1039      +0,1%    1,1031    1,1019    -3,7% 
EUR/JPY                   120,04      -0,0%    120,06    119,41    -4,5% 
EUR/GBP                   0,8689      +0,5%    0,8647    0,8718    -3,5% 
GBP/USD                   1,2707      -0,4%    1,2759    1,2641    -0,3% 
USD/JPY                   108,61      -0,2%    108,84    108,39    -1,0% 
USD/KRW                  1189,42      +0,5%   1184,06   1185,36    +6,7% 
USD/CNY                   7,0942      +0,2%    7,0818    7,0761    +3,1% 
USD/CNH                   7,1030      +0,3%    7,0847    7,0786    +3,4% 
USD/HKD                   7,8447      -0,0%    7,8454    7,8449    +0,2% 
AUD/USD                   0,6737      -0,2%    0,6754    0,6771    -4,4% 
NZD/USD                   0,6284      -0,4%    0,6312    0,6292    -6,4% 
Bitcoin 
BTC/USD                 8.140,50      -0,0%  8.144,00  8.306,25  +118,9% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.     +/- %   +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  52,86      52,81     +0,1%      0,05    +9,6% 
Brent/ICE                  58,85      58,74     +0,2%      0,11    +6,1% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %   +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.484,78   1.481,13     +0,2%     +3,65   +15,8% 
Silber (Spot)              17,32      17,42     -0,6%     -0,10   +11,8% 
Platin (Spot)             883,90     885,00     -0,1%     -1,10   +11,0% 
Kupfer-Future               2,59       2,61     -1,0%     -0,03    -2,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

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October 16, 2019 03:39 ET (07:39 GMT)

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© 2019 Dow Jones News
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