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DAX-Anleger dürfen nur kurz über den Brexit-Deal jubeln

Für kurze Zeit herrschte am heutigen Donnerstag ausgelassener Jubel am deutschen Aktienmarkt. Die EU und Großbritannien hatten sich endlich auf einen Brexit-Deal geeinigt. Allerdings erinnerten sich Anleger offenbar schnell daran, dass auch die ehemalige britische Premierministerin Theresa May einen Deal hatte.

Das war heute los. Nachdem der DAX zweitweise um mehr als 1 Prozent in die Höhe geschossen war, musste das wichtigste deutsche Börsenbarometer diese Gewinne schnell wieder abgeben. Schließlich muss der ausgehandelte Deal am Samstag das britische Unterhaus passieren. Theresa May ist gleich mehrfach angetreten und jedes Mal mit ihrem Deal gescheitert. Auch für den jetzigen Premierminister Boris Johnson wird es alles andere als einfach, die Parlamentarier von seinem Deal zu überzeugen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte vor allem die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125). Anleger zeigten sich erleichtert, nachdem die Tochter Swiss den Flugbetrieb mit den Maschinen des Typs Airbus A220 wieder aufgenommen hatte. Zuvor hatte die Fluggesellschaft ein Grounding für die Maschinen verordnet, um die Triebwerke nach einem Zwischenfall zu überprüfen.

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SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

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