Anzeige
❌
Mehr »
Donnerstag, 05.11.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Umsatz +31 %, Analysten mit Rating: KAUFEN - Aktie mit 200 % Potenzial
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
726 Leser
Artikel bewerten:
(2)

INTERVIEW/Sparkassen erwarten nächstes Jahr bis zu 1,2 Prozent Wachstum

Von Andreas Kißler

WASHINGTON (Dow Jones)--Die deutschen Sparkassen rechnen nach den Worten ihres Präsidenten Helmut Schleweis für das kommende Jahr wieder mit einer deutlich höheren Wachstumsrate in Deutschland als noch 2019. "Wir erwarten derzeit keine Rezession", sagte der Chef des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) in einem Interview mit Dow Jones Newswires in Washington bei der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF). "Unsere Chefvolkswirte rechnen für 2019 mit 0,3 bis 0,6 Prozent Wachstum und dann für 2020 wieder mit einem Anstieg auf bis zu 1,2 Prozent."

Schleweis betonte, man erlebe derzeit eine abgeschwächte Zunahme der Wirtschaftsleistung, aber immer noch Wachstum. "Von daher muss man sich die Wirtschaftslage mit Respekt anschauen, aber wir befinden uns noch nicht in einer krisenhaften Entwicklung."

Allerdings könnten die weltwirtschaftlichen Unsicherheiten die Wirtschaft belasten und damit "auch die Finanzindustrie". Sorge bereite zudem eine gegenwärtig "brisante Mischung aus Regulatorik, Verbraucherschutz plus Zinsniveau", zu der noch die Erfordernis komme, bei sinkenden Erträgen eigentlich größere Summen in die Digitalisierung zu investieren. Das sei "eine Mischung, die außerordentlich herausfordernd ist".

Kein Problem im Immobiliensektor 

Hingegen rechnete der DSGV-Präsident ausdrücklich nicht damit, dass eine künftige Krise aus Sparkassen-Sicht von einem überhitzenden Immobiliensektor ausgehen könnte. "Wenn ich das Immobiliengeschäft der Sparkassen betrachte, wo man regional finanziert und einen sehr guten Überblick hat, dann würde ich aus unserem Sektor jetzt kein Problem sehen", sagte Schleweis.

Man sehe zwar in wenigen Regionen schon einen "sehr fortgeschrittenen Status der Preisentwicklung", habe aber noch nicht das teilweise international zu beobachtende Niveau erreicht, gab Schleweis zu bedenken. "Ich erwarte nicht, dass daraus eine Finanzkrise oder Ähnliches entsteht, weil der Vergleich mit der Subprime-Krise vollkommen an den Haaren herbeigezogen ist." Man dürfe allerdings auch nicht übersehen, dass manche Investoren angesichts des niedrigen Zinsniveaus heute wieder deutlich höhere Risiken eingingen.

Von der Regierung verlangte Schleweis mehr Investitionen und eine Unternehmenssteuerreform. "Die Schuldenbremse als Regulativ mit ihren Mechanismen ist durchaus sinnvoll, und man sollte daran nicht rühren", betonte er. "Aber man sollte vermeiden, dass Sparsamkeit im Abschwung prozyklisch wirkt."

Bei der derzeitigen Lage der Haushalte sei deshalb der richtige Zeitpunkt für öffentliche Investitionen, und man solle die Unternehmen über Steuerpolitik motivieren, mehr zu investieren und ihre Geschäftschancen zu suchen. Nötig sei eine Unternehmenssteuerreform, "die über den Ersatz hinaus Neuinvestitionen befördert, besonders beim ökologischen Umbau der Industriegesellschaft und in die Digitalisierung".

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/hab

(END) Dow Jones Newswires

October 19, 2019 07:54 ET (11:54 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.