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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Texas Instruments belastet Tech-Sektor

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Schwache Zahlen von Texas Instruments und die neuen Unsicherheiten um den Brexit drücken am Mittwoch zur Eröffnung etwas auf die europäischen Börsen. Besonders der Technologie-Sektor leidet unter den neuen Zweifeln, ob der Chip-Sektor tatsächlich vor einer Erholung steht. Der DAX fällt um 0,2 Prozent auf 12.729 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,3 Prozent auf 3.593 Punkte nach. Damit fallen die Abschläge allerdings geringer aus als vorbörslich erwartet. Auch das Pfund Sterling kann einen großen Teil der jüngsten Gewinne verteidigen. Es notiert aktuell bei 1,2878 Dollar nach knapp 1,30 Dollar vor den Abstimmungen im britischen Unterhaus am Vortag.

Das britische Parlament stimmte dem Brexit-Plan von Premier Boris Johnson zwar zu, die Abgeordneten lehnten allerdings ein beschleunigtes Brexit-Verfahren ab. Johnson setzte daraufhin die Beratungen über das Brexit-Gesetz im Parlament aus. Beobachter rechnen nun mit einer erneuten Verschiebung des EU-Austrittstermins. "Die Vorfreude an den Börsen war wieder einmal verfrüht", so Thomas Altmann von QC Partners. Wie es jetzt weiter gehe, sei im Moment vollkommen unklar. Andererseits zeigt sich der FTSE-100 im frühen Handel stabil, er notiert unverändert.

Texas-Instrument-Ausblick liefert schwache Sektorvorgabe 

Unter Abgabedruck zeigen sich die Chip-Werte. Auslöser sind schwache Zahlen und ein enttäuschender Ausblick von Texas Instruments. Dies lässt Zweifel aufkommen, ob der Chip-Sektor tatsächlich vor einer Erholung steht, wie zuletzt von Taiwan Semiconductor angedeutet. Infineon geben 4,0 Prozent ab. STMicro fallen um 3,3 und ASML um 1,6 Prozent.

Aber auch andere Technologiewerte stehen unter Druck, so SAP und Wirecard mit Abschlägen von über einem Prozent. Der Stoxx-Technologie-Index bricht um 1,7 Prozent ein.

ABB verdient mehr als erwartet - Aktie sehr fest 

Gewinner des Tages in Europa sind ABB mit einem Plus von 3,3 Prozent. Der Industriekonzern hat im dritten Quartal netto 515 Millionen Dollar Gewinn gemacht bei einer Prognose von knapp 370 Millionen. Im Fahrwasser ziehen Siemens um 0,7 Prozent an. Noch stärker im DAX zeigen sich Covestro, die mit einem Plus von 1,3 Prozent von einer Kaufempfehlung der Commerzbank profitieren. Daneben können sich die Vortagesverlierer FMC und Lufthansa etwas erholen.

In Europa setzen die Ölwerte ihre Erholung fort. Ihr Stoxx-Branchenindex steigt um ein halbes Prozent, Norsk Hydro führen den Aufschwung nach guten Zahlen mit einem Plus von gut 4 Prozent an.

Carrefour steigen um 0,6 Prozent. Die bereinigten Umsätze sind im dritten Quartal um 2,3 Prozent gestiegen - die Deutsche Bank hatte lediglich mit einer Zunahme um 0,3 Prozent gerechnet.

Eine Gewinnwarnung des Reifenherstellers Nokian belastet den Sektor. Diese sendet nach Einschätzung der Citigroup ein negatives Branchensignal aus. Die Probleme von Nokian seien kein Einzelfall. Die Nokian-Aktie büßt 5,3 Prozent ein. Michelin verlieren 2,0 Prozent und für Pirelli geht es um 2,6 Prozent nach unten.

Sixt Leasing leiden mit einem Minus von 4,1 Prozent unter einer gesenkten Umsatzprognose. KWS Saat gewinnen 4,1 Prozent, nachdem Umsatz und Gewinn je Aktie im abgelaufenen Geschäftsjahr stärker gestiegen sind als erwartet.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.592,78      -0,33        -12,04          19,70 
Stoxx-50                3.237,92      -0,17         -5,54          17,31 
DAX                    12.728,67      -0,20        -26,02          20,55 
MDAX                   26.111,49      -0,51       -134,29          20,95 
TecDAX                  2.793,16      -1,26        -35,56          14,00 
SDAX                   11.355,07      -0,52        -59,79          19,41 
FTSE                    7.216,10       0,05          3,61           7,20 
CAC                     5.628,93      -0,51        -28,75          18,99 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,40                    -0,03          -0,64 
US-Zehnjahresrendite        1,75                    -0,02          -0,93 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Mi, 8.06 Uhr  Di, 17:42 Uhr    % YTD 
EUR/USD                   1,1124     -0,01%        1,1127         1,1142    -3,0% 
EUR/JPY                   120,59     -0,08%        120,61         120,96    -4,1% 
EUR/CHF                   1,1009     +0,00%        1,1008         1,1013    -2,2% 
EUR/GBP                   0,8636     -0,11%        0,8641         0,8608    -4,0% 
USD/JPY                   108,39     -0,09%        108,39         108,55    -1,2% 
GBP/USD                   1,2878     +0,07%        1,2875         1,2942    +0,9% 
USD/CNH (Offshore)        7,0816     +0,05%        7,0805         7,0749    +3,1% 
Bitcoin 
BTC/USD                 7.970,01     -1,52%      7.940,01       8.201,51  +114,3% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  54,14      54,48         -0,6%          -0,34   +11,9% 
Brent/ICE                  59,45      59,70         -0,4%          -0,25    +7,2% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.491,28   1.488,05         +0,2%          +3,23   +16,3% 
Silber (Spot)              17,55      17,53         +0,1%          +0,02   +13,3% 
Platin (Spot)             892,96     893,00         -0,0%          -0,04   +12,1% 
Kupfer-Future               2,62       2,63         -0,4%          -0,01    -0,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/ros

(END) Dow Jones Newswires

October 23, 2019 03:38 ET (07:38 GMT)

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© 2019 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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