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Boeing verdient weniger als die Hälfte und senkt 787-Produktion

Von Doug Cameron

CHICAGO (Dow Jones)--Boeing nimmt im Zusammenhang mit dem Flugverbot für die 737 MAX eine weitere finanzielle Belastung in die Bücher. Der US-Flugzeugbauer kündigte zudem an, die Produktion von Großraummaschinen zu verringern, weil die Nachfrage nach Flugreisen angesichts der weltweiten Handelskonflikte zurückgeht.

Die bereits gedrosselte Fertigung der 737 MAX, die nach zwei Abstürzen von Maschinen dieses Modells weltweit Flugverbot hat, werde den Konzern weitere 900 Millionen US-Dollar kosten. Und zwar zusätzlich zu den 2,7 Milliarden, die bereits über die Laufzeit des Programms gebucht wurden, teilte die Boeing Co mit. Die monatliche Produktionsrate von 42 Maschinen will Boeing aber beibehalten, bis Ende kommenden Jahres soll sie auf 57 Maschinen pro Monat steigen. Der Konzern plant weiterhin damit, dass die Behörden der MAX im laufenden Quartal wieder eine Flugerlaubnis erteilen.

Wegen des Debakels war der Konzern stärker von der Nachfrage nach seinen größeren Maschinen und von den Umsätzen in der Rüstungssparte abhängig. Die Entscheidung, die Produktion von Großraumflugzeugen zu reduzieren, spiegelt die Auswirkungen der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China wider, dem größten Markt des Konzerns. Boeing hat die monatliche Produktion des 787 Dreamliners zwar von zwölf Maschinen zu Beginn des Jahres inzwischen auf 14 Stück erhöht, im nächsten Jahr soll sie aber wieder auf zwölf sinken.

Die Markteinführung der größeren 777X wurde bis 2021 verschoben, nachdem Probleme mit den Triebwerken von General Electric einen geplanten Erstflug in diesem Jahr ausgeschlossen hatten.

Boeing hatte sich am Vorabend der Veröffentlichung der Quartalszahlen von dem Leiter seiner Verkehrsflugzeugsparte getrennt. Der Kopf von Kevin McAllister war der erste, der in der Krise um die MAX auf höchster Konzernebene gerollt ist.

Gewinneinbruch im Quartal 

Im dritten Quartal verdiente der Konzern weniger als die Hälfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn brach auf 1,17 Milliarden US-Dollar ein, von 2,63 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Je Aktie verdiente Boeing mit 2,05 Dollar ebenfalls deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum mit 4,07 Dollar - aber trotzdem mehr, als Analysten laut Factset mit 1,92 Dollar erwartet hatten.

Der Umsatz ging um 21 Prozent auf 20 Milliarden Dollar zurück. Boeing lieferte in den drei Monaten per Ende September nur 63 Verkehrsmaschinen aus, verglichen mit 190 im Vorjahresquartal. Analysten schätzen die Zahl der fertigen, aber unausgelieferten MAX-Jets auf rund 350 Stück. Dazu kommen die 380 Maschinen, die seit März weltweit am Boden bleiben müssen.

Der Konzern kündigte auch Schritte zur Steuerung seiner Liquidität an, nachdem er in den letzten drei Monaten 2,4 Milliarden Dollar in bar verbrannt hat, zusätzlich zu der einen Milliarde im Vorquartal .

Ratingagenturen haben Boeing wegen der sich verschlechternden Liquidität auf ihre Beobachtungslisten für eine mögliche Abstufung gesetzt.

Zur Deckung von Ausgleichszahlungen an MAX-Kunden hat Boeing anfänglich 5,6 Milliarden Dollar zurückgestellt.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/sha/kla

(END) Dow Jones Newswires

October 23, 2019 08:29 ET (12:29 GMT)

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© 2019 Dow Jones News
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