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Schlägt die Lufthansa erneut zu?

Die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) gehört im laufenden Börsenjahr zu den schwächsten DAX-Werten. Nach neuen Monaten lag das Kursminus bei rund einem Viertel. In den vergangenen Wochen hat das Papier jedoch eine Erholungsrallye gestartet. Dafür haben nicht nur die verbesserten Marktbedingungen infolge einer Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA gesorgt.

Die Kranich-Airline schafft es immer wieder Erfolge bei den Passagierzahlen zu verbuchen. Laut Konzernangaben vom 11. Oktober haben die Airlines der Lufthansa Group im Monat September rund 14 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Sitzladefaktor wurde im Vorjahresvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 84,7 Prozent verbessert. Seit Jahresbeginn wurde ein Plus bei den Passagieren von 3,1 Prozent auf 111,6 Millionen Fluggäste verbucht. Ein neuer Rekord für die ersten neun Monate eines Jahres. Auch die Auslastung von 82,8 Prozent stellt einen Bestwert dar.

Darüber hinaus dürfte die Entwicklung an den Rohstoffmärkten für Erleichterung gesorgt haben. Im September hatte ein Angriff auf eine Ölraffinerie in Saudi-Arabien den Ölpreis kurzzeitig in die Höhe schießen lassen. Seitdem sind die Rohölnotierungen jedoch deutlich zurückgekommen. Offenbar sind Marktteilnehmer überzeugt, dass die Ölproduktion Saudi-Arabiens bald wieder sein altes Niveau erreichen kann. Gute Nachrichten also für Airlines wie die Lufthansa, die ganz genau auf die Treibstoffkosten achten müssen. Außerdem sorgt die Aussicht auf eine Konjunkturabkühlung für eine schwächere Ölnachfrage und damit auch dafür, dass Ölpreissteigerungen begrenzt werden.

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© 2019 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

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