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Sicherheitslücken bedrohen beliebte Smart-Home-Geräte - Laut ESET-Forschern können Angreifer Schaltzentralen des Smart Homes übernehmen

Dow Jones hat von Pressetext eine Zahlung für die Verbreitung dieser Pressemitteilung über sein Netzwerk erhalten.

Jena (pts017/22.04.2020/11:45) - Forscher des IT-Sicherheitsherstellers ESET 
haben in drei beliebten Smart-Home-Kontrollzentralen und Geräten gravierende 
Sicherheitslücken entdeckt. Zu den betroffenen Geräten zählen die in Deutschland 
an Privatanwender und kleinen Unternehmen viel verkauften HomeMatic Central 
Control Unit (CCU2), Fibaro Home Center Lite und eLAN-RF-003. Über die 
Schwachstellen können sich Angreifer die Kontrolle über die Geräte verschaffen 
und dadurch Man-in-the-middle-Angriffe durchführen, Opfer belauschen, sensible 
Daten stehlen, Hintertüren öffnen oder Root-Zugriff auf einige der Geräte 
erlangen. Im schlimmsten Fall schaffen es Hacker, über die Schaltzentralen die 
umfassende Kontrolle über das jeweilige Smart Home zu erlangen. 
 
ESET hatte bereits 2018 die betroffenen Hersteller informiert, die umgehend mit 
Sicherheits-Updates reagiert haben. Da Updates händisch bestätigt werden müssen, 
ist von einer großen Anzahl ungepatchter Geräte auszugehen, die immer noch 
über die bekannten Schwachstellen verfügen. ESET empfiehlt Nutzern eindringlich, 
die neuen Programmversionen zeitnah einzuspielen. Die detaillierte Analyse 
befindet sich im ESET-Securityblog: https://www.welivesecurity.de 
 
"Sicherheitslücken in IoT-Geräten sind ein weit verbreitetes und vielfach noch 
immer unterschätztes Problem. Mängel in den Einstellungen sowie die fehlende 
Verschlüsselung oder Authentifizierung treten nicht nur bei billigen 
Low-End-Geräten auf. Leider krankt auch High-End-Hardware sehr oft daran", sagt 
ESET-Security-and-Awareness-Spezialist Ondrej Kubovic. 
 
Homematic CCU2 
 
Die zentrale Steuereinheit des Smart-Home-Systems von eQ-3 zeigte während des 
ESET-Tests einen schwerwiegenden Sicherheitsmangel. Angreifer hätten als 
Root-Benutzer eine nicht authentifizierte Remote-Code-Ausführung (RCE) 
durchführen können. Mit entsprechenden Shell-Befehlen wäre der volle Zugriff auf 
die Schaltzentrale und auch auf angeschlossene Peripheriegeräte möglich gewesen. 
Da eQ-3 mit seinen Eigenmarken und OEM-Produkten einen Anteil von 40 Prozent 
installierten Basis aller "Whole-Home-Systeme" in Europa besitzt, hat diese 
Sicherheitslücke eine enorme Relevanz. 
 
RF-Box eLAN-RF-003 
 
Auch die Zentraleinheit RF-Box eLAN-RF-003 wies in der ESET-Analyse deutliche 
Schwachstellen auf. Die Sicherheitsexperten testeten das Gerät zusammen mit zwei 
Peripheriegeräten desselben Herstellers: einer drahtlos dimmbaren LED-Birne und 
einer dimmbaren Fassung. Eine unzureichende Befehlsauthentifizierung hätte es 
ermöglicht, dass Hacker alle Befehle ohne Anmeldung hätten ausführen können. 
Zudem zeigte sich, dass die Funkkommunikation mit Peripheriegeräten anfällig war 
für spezielle Netzwerkattacken, sogenannte "Record and Replay"-Angriffe. 
 
Fibaro Home Center Lite 
 
Der Home-Automation-Controller soll eigentlich die Peripheriegeräte im Smart 
Home steuern. Zahlreiche gravierende Schwachstellen hätten zum Super-GAU führen 
können. Angreifer wären in der Lage gewesen, eine SSH-Hintertür zu erstellen, 
Schadcode auszuführen und letztlich die volle Kontrolle über das Zielgerät zu 
erlangen. 
 
Weblink: 
https://www.welivesecurity.com/deutsch/2020/04/22/kritische-sicherheitsluecken-i 
n-3-smart-home-hubs/ 
 
(Ende) 
 
Aussender: ESET Deutschland GmbH 
Ansprechpartner: Michael Klatte 
Tel.: +49 3641 3114 257 
E-Mail: michael.klatte@eset.de 
Website: www.eset.com/de/ 
 
Quelle: http://www.pressetext.com/news/20200422017 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

April 22, 2020 05:45 ET (09:45 GMT)

© 2020 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
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