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Zalando setzt sich Ziele zur Klimaneutralität

Von Ulrike Dauer

FRANKFURT (Dow Jones)--Zalando will klimaneutral werden. Europas größter Online-Modehändler setzt sich ab sofort ambitionierte Ziele und ergreift vielfältige Maßnahmen, um den CO2-Fussabdruck im Unternehmen zu reduzieren - in Bezug auf das eigene Geschäft, Verpackungen, Lieferungen, Retouren sowie die Waren im Online-Shop. Die Verpflichtung zur Klimaneutralität ist laut Unternehmen Teil von Zalandos neuer Strategie "do.MORE", mit der der Konzern zu einer "nachhaltigen Mode-Plattform" werden möchte.

Zalando hat laut Co-CEO Rubin Ritter festgestellt, dass nachhaltige Mode bei den Kunden im Trend liegt. Produkte, die umweltschonend produziert werden oder nachhaltige Materialen enthalten, stoßen auf starkes Interesse, sagte Ritter bei der Vorstellung der Pläne.

Zalando sehe in seiner neuen Strategie einen Wettbewerbsvorteil, der sich langfristig auszahlen werde. Für den langfristigen Erfolg sei das Unternehmen auch "gewillt, kurzfristig bei Wachstum und Profitabilität Kompromisse einzugehen", sagte er.

Online-Handel wegen Verpackungsmüll und Retouren in Kritik 

Zu den Maßnahmen gehört unter anderem, dass der Berliner MDAX-Konzern bis 2023 in eigenen Verpackungen Einwegplastik abschafft, Abfälle minimiert und Materialien wiederverwendet. Laut Unternehmen bestehen bereits jetzt Zalando-Kartons zu 100 Prozent aus recycelten Materialien und Versandtaschen zu 80 Prozent aus recyceltem Plastik. Beauty-Verpackungen sollen künftig vollständig recyceltes Papier enthalten.

Online-Händler, insbesondere von Mode, sind in jüngster Zeit in die Kritik geraten wegen der Abfallmengen, die durch die Verpackungen entstehen, sowie den hohen Energieverbrauch und die CO2-Emissionen bei Lieferung und Retouren. Laut einer Umfrage der Universität Bamberg im Frühjahr 2019 werden im Mode-Online-Handel rund die Hälfte der bestellten Waren wieder zurückgeschickt. Viele Produkte, die zurückgesandt werden, gehen nicht wieder in den Verkauf, sondern wandern in den Müll.

Bis 2023 habe sich der Konzern zudem das Ziel gesetzt, 20 Prozent des Gross Merchandise Volume (GMV) - also des gesamten Handelsvolumens auf der Plattform - mit nachhaltigeren Produkten zu erwirtschaften. Das entspricht laut Ritter Waren im Wert von rund 3 bis 4 Milliarden Euro. 2019 sollen hier 260 Millionen Euro erreicht werden. Das Segment sei eines der am schnellsten wachsenden in Zalandos Geschäft, so Ritter.

Nachhaltige Eigenmarke und Wiederverkaufsplattform 

Des weiteren soll die Eigenmarke ZIGN ab Frühjahr/Sommer 2020 vollständig auf langlebige und nachhaltige Bekleidung und Schuhe setzen und im Zalando Fashion Store mit dem Hinweis "Nachhaltigkeit" gekennzeichnet werden. Dazu gehören beispielsweise Produkte mit recycelter Wollte, Bio-Baumwolle, recyceltem Polyester oder Nylon oder aus Leder, das von der Leather Working Group zertifiziert ist.

Darüber hinaus will Zalando ab 2019 über seine Wiederverkaufsplattform Zalando Wardrobe die Lebensdauer von 1 Million Artikeln verlängern, bis 2023 soll die Zahl auf mindestens 50 Millionen Modeartikel steigen.

Bestandteil der Strategie sind auch der Umstieg auf erneuerbare Energien in den Niederlassungen und Logistikzentren des Unternehmens sowie eine Verbesserung der ethischen Standards bei der Beschaffung. Um die Entwicklung in Richtung Klimaneutralität zu beschleunigen, wird Zalando auch CO2-Zertifikate kaufen und dabei Projekte wie Wiederaufforstungen fördern, die die selbst verursachten CO2-Emissionen kompensieren sollen.

Zalando wird selbst Ziele zur Verbesserung der Klimaverträglichkeit erarbeiten, die das Unternehmen bis 2025 erreichen kann.

Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_

DJG/uxd/sha

(END) Dow Jones Newswires

October 30, 2019 09:57 ET (13:57 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
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