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MÄRKTE ASIEN/Fed-Zinssenkung stützt Börsen - Apple beflügelt Zulieferer

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den asiatischen Börsen überwiegen am Donnerstag die positiven Vorzeichen, nachdem die US-Notenbank am Mittwoch wie erwartet die Zinsen gesenkt hat. Erleichtert reagieren die Anleger auch darauf, dass China und die USA ihre Handelsgespräche wie geplant fortsetzen wollen. Enttäuschende chinesische Konjunkturdaten lasten allerdings auf der Börse in Schanghai.

In Tokio steigt der Nikkei-225-Index um 0,4 Prozent auf 22.932 Punkte, nachdem die Bank of Japan ihre Geldpolitik unverändert gelassen hat. Der Kospi gewinnt in Seoul 0,4 Prozent. In Hongkong geht es mit dem Hang-Seng-Index um 1,0 Prozent aufwärts. In Schanghai fallen die Kurse im Schnitt um 0,3 Prozent. In Sydney gab der S&P-ASX-200 um 0,4 Prozent nach.

Die US-Notenbank senkte den Leitzins wie weithin erwartet um 25 Basispunkte, deutete aber an, dass sie nach drei Zinssenkungen in Serie nun eine Pause einlegen will. Nach den Worten von Fed-Chef Jerome Powell ist die Geldpolitik in der aktuellen Wirtschaftslage angemessen.

Derweil teilte das chinesische Handelsministerium mit, dass die Gespräche mit den USA zur Beilegung des Handelsstreits fortgeführt würden, trotz der Absage des asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgipfels in Chile. Es war erwartet worden, dass Washington und Peking auf dem Gipfel ein Teilabkommen schließen würden.

Die Zeit dafür drängt, denn der Handelsstreit hinterlässt Spuren in der chinesischen Wirtschaft. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für den verarbeitenden Sektor in China sank im Oktober überraschend auf 49,3 Punkte und entfernte sich damit weiter nach unten von der Expansionsschwelle. Auch der Index für den Dienstleistungssektor ging zurück, blieb mit 52,8 Punkten aber über der Marke von 50, die eine Expansion anzeigt.

Apple-Zahlen beflügeln Zulieferer 

Die am Mittwoch nach Börsenschluss in den USA veröffentlichten Quartalszahlen von Apple geben den Aktien der asiatischen Zulieferer Auftrieb. In Hongkong verteuern sich Sunny Optical um 8,8 Prozent und AAC um 4,4 Prozent. Largan Precision gewinnen in Taiwan 3,4 Prozent.

Auch sonst machen Unternehmenszahlen die Kurse. In Seoul rückt die Aktie von Samsung um 1 Prozent vor. Der Chiphersteller hat zwar einen Gewinneinbruch um über 50 Prozent gemeldet, zeigt sich aber optimistisch, dass die Preise für Speicherchips im kommenden Jahr wieder anziehen werden. Mit Enttäuschung werden dagegen die Zahlen von LG Electronics aufgenommen, der Kurs fällt um 2,2 Prozent.

Der Kurs der australischen Bank ANZ sackt um 3,3 Prozent ab, nachdem die Geschäftszahlen enttäuscht hatten.

Gerüchte über einen "Bank Run" belasten unterdessen die Aktien chinesischer Banken. In Schanghai büßen Chongqing Rural Commercial Bank 3 Prozent ein, Qingdao Rural Commercial Bank verlieren 1,6 Prozent. Nach Medienberichten vom Mittwoch ziehen Sparer in Scharen ihr Geld aus der Henan Yichuan Rural Commercial Bank ab. Diese Berichte machten Anleger nervös und setzten den ganzen Sektor unter Druck, sagt Amy Lin, Analystin bei Capital Securities. Zunehmende Ausfälle von Unternehmenskrediten weckten Zweifel an der Solidität kleinerer Banken, fügt Shen Zhengyang, Analyst bei Northeast Securities, hinzu.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD           Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.663,40     -0,39%   +18,01%          06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     22.932,26     +0,39%   +14,13%          07:00 
Kospi (Seoul)           2.088,90     +0,41%    +2,34%          07:00 
Schanghai-Comp.         2.929,57     -0,33%   +17,47%          08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     26.942,76     +1,03%    +3,01%          09:00 
Straits-Times (Sing.)   3.233,15     +0,79%    +4,53%          10:00 
KLCI (Malaysia)         1.585,74     +0,36%    -6,54%          10:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Mi, 10:15 Uhr    % YTD 
EUR/USD                   1,1162      +0,1%    1,1153         1,1119    -2,6% 
EUR/JPY                   121,30      -0,0%    121,36         121,00    -3,5% 
EUR/GBP                   0,8637      -0,1%    0,8643         0,8634    -4,0% 
GBP/USD                   1,2923      +0,1%    1,2905         1,2878    +1,4% 
USD/JPY                   108,68      -0,1%    108,81         108,83    -0,9% 
USD/KRW                  1163,15      -0,1%   1164,71        1166,22    +4,4% 
USD/CNY                   7,0394      -0,2%    7,0553         7,0554    +2,3% 
USD/CNH                   7,0382      -0,1%    7,0454         7,0545    +2,4% 
USD/HKD                   7,8356      -0,1%    7,8402         7,8403    +0,0% 
AUD/USD                   0,6922      +0,3%    0,6900         0,6873    -1,7% 
NZD/USD                   0,6422      +0,2%    0,6411         0,6357    -4,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.194,51      -0,3%  9.219,76       9.229,01  +147,2% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.     +/- %        +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  55,16      55,06     +0,2%           0,10   +14,0% 
Brent/ICE                  60,83      60,61     +0,4%           0,22    +9,7% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %        +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.498,15   1.495,79     +0,2%          +2,36   +16,8% 
Silber (Spot)              17,95      17,86     +0,5%          +0,09   +15,8% 
Platin (Spot)             927,74     925,44     +0,2%          +2,30   +16,5% 
Kupfer-Future               2,69       2,69        0%              0    +1,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/smh

(END) Dow Jones Newswires

October 31, 2019 02:15 ET (06:15 GMT)

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© 2019 Dow Jones News
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