MADRID (dpa-AFX) - Die spanische Großbank BBVA hat im dritten Quartal dank weiterhin gut laufender Geschäfte in Mexiko deutlich mehr verdient. Der Überschuss sei zwischen Juli und Ende September im Vergleich zum Vorjahr um gut sechs Prozent auf 1,23 Milliarden Euro gestiegen, teilte die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Donnerstag in Madrid mit. Das Ergebnis fiel damit besser aus, als Experten im Schnitt erwartet hatten. Den Löwenanteil zum Gewinn steuerte das Geschäft in Mexiko bei - dort zog der Gewinn unter anderem dank einer regen Kreditnachfrage um fast vier Prozent auf 677 Millionen Euro an./zb/jha/
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.
Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.
Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.
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