MADRID (dpa-AFX) - Die spanische Großbank BBVA hat im dritten Quartal dank weiterhin gut laufender Geschäfte in Mexiko deutlich mehr verdient. Der Überschuss sei zwischen Juli und Ende September im Vergleich zum Vorjahr um gut sechs Prozent auf 1,23 Milliarden Euro gestiegen, teilte die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Donnerstag in Madrid mit. Das Ergebnis fiel damit besser aus, als Experten im Schnitt erwartet hatten. Den Löwenanteil zum Gewinn steuerte das Geschäft in Mexiko bei - dort zog der Gewinn unter anderem dank einer regen Kreditnachfrage um fast vier Prozent auf 677 Millionen Euro an./zb/jha/
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.
Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.
Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.
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