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flatex Morning-news EUR/USD: Das Highlight am Mittwoch war selbstverständlich der ...

Das Highlight am Mittwoch war selbstverständlich der Fed-Zinsentscheid. Die US-Notenbank passte ihren Zinskorridor wie erwartet um 0,25 Prozent nach unten an, dieser liegt nun bei 1,50 bis 1,75 Prozent. Die Fed bezeichnet den US-Arbeitsmarkt als stark, gemäß der Fed gelten die jüngsten Jobzuwächse als solide du auch die Arbeitslosenrate bleibt niedrig. Den Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zufolge denken die Fed-Notenbanker gegenwärtig nicht über Zinsanhebungen nach, was letztlich den Markt zufriedenstellen sollte, dass der zins zumindest auf absehbare Zeit niedrig bleiben wird. Das geldpolitische Statement und auch die Aussage Powells sprachen von einer leicht falkenhaften Fed, die offenbar erst einmal nicht weiter an der Zinsschraube drehen will.

flatex-eurusd-31102019.png

Zur Charttechnik: Trotz des Fed-Zinsentscheid wäre weiterhin auf den Kursverlauf vom Verlaufstief (Mehrjahrestief) des 01. Oktober 2019 bei 1,0879 bis zum jüngsten Zwischenhoch des 21. Oktober 2019 bei 1,1180 abzustellen, um die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln, da sich rund um den Zinsentscheid kein neues Hoch und Tief in dem tags zuvor analysierten Kursverlauf ergab. Die Widerstände fänden sich unverändert bei 1,1180, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1,1251/1,1295 und 1,1366. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1,1030/1,0994/1,0950 und 1,0879 in Betracht.

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  • Long: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

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© 2019 flatex
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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