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Dow Jones News
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

AKTIENMÄRKTE (13:14 Uhr)

INDEX               Stand      +-%  +-% YTD 
S&P-500-Future   3.039,80   -0,26%  +20,92% 
Euro-Stoxx-50    3.616,48   -0,11%  +20,49% 
Stoxx-50         3.281,09   -0,25%  +18,88% 
DAX             12.898,50   -0,09%  +22,16% 
FTSE             7.265,80   -0,89%   +8,96% 
CAC              5.752,42   -0,23%  +21,60% 
Nikkei-225      22.927,04   +0,37%  +14,55% 
EUREX               Stand  +-Ticks 
Bund-Future        171,84      +51 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         54,41      55,06  -1,2%    -0,65  +12,5% 
Brent/ICE         60,36      60,61  -0,4%    -0,25   +8,8% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.506,21   1.495,79  +0,7%   +10,42  +17,4% 
Silber (Spot)     18,02      17,86  +0,9%    +0,16  +16,3% 
Platin (Spot)    929,50     925,44  +0,4%    +4,06  +16,7% 
Kupfer-Future      2,66       2,69  -1,2%    -0,03   +0,3% 
 

Erneut mit Abgaben zeigen sich die Ölpreise. Am Vortag hatten die offiziellen US-Lagerdaten, die einen deutlichen Anstieg gezeigt hatten, das Sentiment belastet. Hier dürften nun vor allem die Entwicklungen im Handelsstreit zwischen den USA und China in den Fokus rücken. Dies gilt auch für den Goldpreis, der leicht anzieht.

AUSBLICK AKTIEN USA

Mit Abgaben dürfte die Wall Street in den Donnerstag starten. Damit dürften die Vortagesgewinne wieder abgegeben werden. Die US-Notenbank hatte wie erwartet den Leitzins zum dritten Mal in diesem Jahr gesenkt, gleichzeitig aber auch eine Zinspause signalisiert. US-Notenbankpräsident Jerome Powell zeichnete jedoch ein durchwachsenes Bild der US-Wirtschaft. Damit scheint eine weitere Zinssenkung in diesem Jahr zwar erst einmal ausgeschlossen, doch die US-Notenbank dürfte ihr weiteres Vorgehen vor allem an die weiteren US-Konjunkturdaten knüpfen. Neues gibt es auch vom US-chinesischen Handelskonflikt. Bloomberg hatte am Donnerstag berichtet, auf chinesischer Seite gebe es Zweifel, ob mit US-Präsident Donald Trump ein langfristiges Handelsabkommen erreicht werden könne. Derweil sollen die Gespräche wie geplant weitergehen, unabhängig von der Absage des Gipfels der asiatisch-pazifischen Wirtschaftskooperation, teilte das chinesische Handelsministerium mit. Hier sollte ursprünglich ein sogenanntes "Phase-1-Abkommen" unterzeichnet werden. Leicht gestützt werden sollte die Stimmung dagegen von den am Vortag nachbörslich veröffentlichten Quartalszahlen von Apple und Facebook, die jeweils überzeugten.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
    13:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 215.000 
          zuvor:    212.000 
 
          Arbeitskostenindex 3Q 
          PROGNOSE: +0,7% gg Vq 
          zuvor:    +0,6% gg Vq 
 
          Persönliche Ausgaben und Einkommen September 
          Persönliche Ausgaben 
          PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
          zuvor:    +0,1% gg Vm 
          Persönliche Einkommen 
          PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
          zuvor:    +0,4% gg Vm 
 
    14:45 Index Einkaufsmanager Chicago Oktober 
          PROGNOSE: 48,5 
          zuvor:    47,1 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Europas Börsen drehen am Donnerstagmittag leicht ins Minus. Schwache Wirtschaftsdaten aus China sorgen für etwas Zurückhaltung und haben Gewinnmitnahmen zur Folge. Keine großen Akzente setzt die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank vom Vorabend. Die Fed hat wie erwartet die Leitzinsen um 25 Basispunkte gesenkt, zugleich hat US-Notenbankpräsident Jerome Powell eine Pause bei den Zinssenkungen in Aussicht gestellt. Rohstoffaktien geben deutlicher nach mit Abgaben von 1,6 Prozent. Hier machen sich die China-Daten bemerkbar. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe liegt im Oktober mit 49,3 weiter unter der Expansionsschwelle von 50 und hat zudem die Prognose von 49,8 verfehlt. Rio Tinto geben um 1,6 Prozent nach oder BHP um 1,5 Prozent. Weiter Topthema im Markt sind die Fusionspläne zwischen Fiat und Peugeot PSA. Der Deal ist nun offiziell. Einem Kursplus von 8,9 Prozent bei Fiat Chrysler steht ein Minus von 13,5 Prozent von Peugeot PSA gegenüber. Jefferies schätzt, dass Peugeot eine bereinigte Prämie von 32 Prozent zahle, um die Kontrolle über Fiat zu erlangen. Zulieferer und nun auch die Autobauer bauen ihre Verluste angesichts der Fusion aus. Diese könnte den Wettbewerbs- und Preisdruck erhöhen. Schaeffler notieren 5,1 Prozent tiefer und Continental 2,1 Prozent. Für BMW geht es 1,4 Prozent nach unten, Daimler verlieren 1,4 Prozent und VW 2,5 Prozent: Bei den Wolfsburgern drücken zusätzlich schwächere Umsätze und fallende Margen bei Audi. Sanofi verlieren nach Geschäftszahlen 0,8 Prozent. Der Pharmakonzern hat solide Ergebnisse vorgelegt. Vermutlich stören sich die Anleger an der Entwicklung des China-Geschäfts. Dort rechnen die Franzosen mit einem Umsatzrückgang. Für Swiss Re geht es um 1,3 Prozent nach unten. Vontobel spricht von insgesamt schwächeren Zahlen. Zudem stören sich die Anleger auch an der Tatsache, dass der Rückversicherer das Aktienrückkaufprogramm ausgesetzt hat.

DEVISEN

DEVISEN              zuletzt   +/- %  Do,  8.06 Uhr  Mi, 17:13 Uhr    % YTD 
EUR/USD               1,1160  +0,06%         1,1163         1,1121    -2,7% 
EUR/JPY               120,71  -0,53%         121,30         121,09    -4,0% 
EUR/CHF               1,1012  -0,19%         1,1021         1,1021    -2,2% 
EUR/GBP               0,8607  -0,41%         0,8635         0,8641    -4,4% 
USD/JPY               108,17  -0,58%         108,68         108,88    -1,3% 
GBP/USD               1,2963  +0,45%         1,2929         1,2871    +1,6% 
USD/CNH (Offshore)    7,0436  -0,03%         7,0328         7,0549    +2,5% 
Bitcoin 
BTC/USD             9.379,46  +1,73%       9.122,76       9.061,01  +152,2% 
 

Der Dollar neigt weiterhin zur Schwäche, der Euro kann im Gegenzug seine Gewinne vom Vorabend im Anschluß an die US-Zinssenkung behaupten und notiert über der Marke von 1,1150 Dollar. Am Vortag hatte die Gemeinschaftswährung im Tagestief noch klar unter dem Niveau von 1,11 Dollar gelegen. Der Eintrübung der US-Konjunkturdaten sowie die lahmende Weltkonjunktur dürften die von der US-Notenbank signalisierte Zinssenkungspause zu einer recht kurzen machen, so die ING. "Der Kernfrage wird sein, ob die Daten der Fed eine Ruhepause gönnen werden. Wir hegen Zweifel." Weitere Zinssenkungen gelten als Belastung für den Greenback.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

An den asiatischen Börsen haben am Donnerstag die positiven Vorzeichen überwogen, nachdem die US-Notenbank am Mittwoch wie erwartet die Zinsen gesenkt hatte. Erleichtert reagierten die Anleger auch darauf, dass China und die USA ihre Handelsgespräche wie geplant fortsetzen wollen. Enttäuschende chinesische Konjunkturdaten lasteten allerdings auf der Börse in Schanghai. In Tokio stieg der Nikkei-225-Index um 0,4 Prozent, nachdem die Bank of Japan ihre Geldpolitik unverändert gelassen hatte. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für den verarbeitenden Sektor in China sank im Oktober überraschend auf 49,3 Punkte und entfernte sich damit weiter nach unten von der Expansionsschwelle. Auch der Index für den Dienstleistungssektor ging zurück, blieb mit 52,8 Punkten aber über der Marke von 50, die eine Expansion anzeigt. Die Apple-Zahlen gaben den Aktien der asiatischen Zulieferer Auftrieb. So verteuerten sich Sunny Optical um 7,4 Prozent und AAC um 3,5 Prozent. Largan Precision gewannen 3,5 Prozent.

CREDIT

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen weiten sich am Donnerstag im frühen Handel leicht aus. Die US-Notenbank hatte am Vorabend die Leitzinsen, wie mehrheitlich erwartet, um 25 Basispunkte gesenkt. Die Offenmarktausschussmitglieder Rosengren und George trugen dabei den Zinsentscheid nicht mit. Nach der Ankündigung einer Pause im Zinssenkungszyklus gehen Marktteilnehmer davon aus, dass die Fed die Zinszügel im Dezember nicht weiter lockern wird. Bewegung ist in den Bonds der Automobilhersteller, nachdem Peugeot und Fiat Chrysler den Zusammenschluss bestätigt haben.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

Peugeot und Fiat Chrysler fusionieren

Die französische Opel-Muttergesellschaft Peugeot und der italienisch-amerikanische Automobilhersteller Fiat Chrysler (FCA) haben sich auf einen Fusion unter Gleichen geeinigt. Die Kombination beider Konzerne würde die jeweiligen Markenstärken der Gruppen "übergreifend" vereinen, teilte Fiat Chrysler in einer Pressemitteilung mit. Dow Jones hatte bereits am Mittwochabend von mit den Gesprächen vertrauten Personen erfahren, dass sich die beiden auf die Konditionen einer Fusion geeinigt haben.

Audi von hohen Aufwendungen belastet - Finanzausblick bekräftigt

Audi hat in den ersten neun Monaten bei sinkenden Umsätzen auf vergleichbarer Basis weniger verdient. Die operative Marge sank demnach deutlich, wie die Volkswagen-Premiumtochter bei Vorlage der Geschäftszahlen mitteilte. Den Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigte Audi.

VW-Kernmarke steigert Gewinn kräftig und bekräftigt Ausblick

Volkswagen hat den Ausblick für die Kernmarke für dieses Jahr nach guten neun Monaten bekräftigt. 2019 soll das operative Renditeziel von 4 bis 5 Prozent erreicht werden, kündigte das Unternehmen an. Den Umsatz sieht die Marke weiter bis zu 5 Prozent höher.

DMG Mori bekräftigt trotz eingetrübter Aussichten die Prognose

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 31, 2019 08:18 ET (12:18 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
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