Der Finanzdienstleister Hypoport hat im dritten Quartal auch unter dem Strich deutlich mehr verdient.
Der Überschuss sei in den drei Monaten bis Ende September um 25
Prozent auf 6,9 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am
Montag bei der Bekanntgabe der detaillierten Zahlen in Berlin mit.
Konzernchef Ronald Slabke bestätigte zudem die Prognose für das
laufende Jahr. Demnach soll der Konzernumsatz auf 310 bis 340 (2018:
266) Millionen Euro klettern. Das operative Ergebnis soll zwischen
32 und 40 (2018: 29,3) Millionen Euro liegen. Hypoport hatte bereits
im Oktober mitgeteilt, dass der Umsatz und das operative Ergebnis im
dritten Quartal deutlich gestiegen sind.
Die im SDax notierte Aktie hatte nach der Bekanntgabe
der Eckdaten ihren Höhenflug fortgesetzt und in der vergangenen
Woche mit 287 Euro ein Rekordhoch erreicht. Zuletzt lag sie mit 281
Euro nur knapp darunter. Das Papier gehört seit einiger Zeit zu den
größten Gewinnern am deutschen Aktienmarkt. Seit Jahresbeginn legte
die Aktie 90 Prozent zu - über die vergangenen fünf Jahre beläuft
sich das Kursplus auf etwas mehr als 2100 Prozent. Mit einer
Bewertung von 1,82 Milliarden Euro ist das Unternehmen derzeit an
der Börse sogar etwas mehr wert als die im MDax notierte Aareal Bank
./zb/jha/
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