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flatex Morning-news Öl (Brent): Der weltweit größte Ölkonzern "Saudi Aramco" geht ...

Der weltweit größte Ölkonzern "Saudi Aramco" geht an die Börse und es könnte der größte IPO aller Zeiten werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gehen Investoren, die mit der Materie vertraut sind, von einem ungefähren Börsenwert von rund 1,5 Billionen US-Dollar aus. Damit wäre der saudische Konzern, der in 2018 rund 111 Mrd. US-Dollar Gewinn erzielte, aus dem Stand mehr an der Börse wert, als Apple oder Microsoft. Saudi-Aramco ist der größte Produzent des schwarzen Goldes. Während die Ölanlagen des Konzerns im September attackiert wurden, fehlten dem globalen Ölmarkt adhoc rund 5 Prozent der globalen Tagesproduktion. Dies schickte den Ölpreis prozentual zweistellig gen Norden.

flatex-brent-04112019.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 28. Oktober 2019 bei 62,09 US-Dollar bis zum jüngsten Verlaufstief des 31. Oktober 2019 bei 59,20 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher abzuleiten. Die Widerstände fänden sich bei den Marken von 61,41 und 62,09 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 62,51/62,77/63,19 und 63,87 US-Dollar. Die Unterstützungen kämen bei 60,30/59,88 und 59,20 US-Dollar in Betracht, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 58,78/58,51/58,09 und 57,41 US-Dollar.

flatex-select

  • Long: DE000MF7AXXX Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Jan20

  • Short: DE000MC3RXXX Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Jan20

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© 2019 flatex
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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