Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 11.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
BTQ 73x. Kommt jetzt Delta?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
359 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Verbände monieren kurze Anhörungsfrist bei Klimagesetzen

BERLIN (Dow Jones)--Mehrere Verbände haben bei einer Anhörung im Bundestag eine zu kurze Frist für Stellungnahmen zu den Klimagesetzen der Bundesregierung kritisiert. Die Flugwirtschaft warnte in ihrer Stellungnahme für die Anhörung, in deren Mittelpunkt Gesetzentwürfe zur Luftverkehrsteuer und zur Umsetzung des geplanten Klimaschutzprogramms im Steuerrecht standen, zudem vor erheblichem Schaden für die Wirtschaft.

Die Bundessteuerberaterkammer betonte, die Stellungnahmefrist zum Referentenentwurf habe gerade einen Tag betragen, und auch zu dem Gesetzentwurf seien es nur wenige Werktage. "Wir hielten es für sinnvoll, Gesetzentwürfe an die beteiligten Personen und Organisationen so rechtzeitig zu versenden, dass ein geordnetes Anhörungsverfahren ermöglicht wird." Eine überhastete Gesetzgebung mache später nur "Reparaturgesetze" notwendig.

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) sprach von einem "unangemessenen Vorgehen im gegenwärtigen Gesetzgebungsverfahren". Am Abend des 2. Oktober habe das Finanzministerium den Entwurf zum Luftverkehrsteuergesetz an die Verbände mit Frist zur Stellungnahme über den Tag der Deutschen Einheit bis zum 4. Oktober übermittelt. Innerhalb von zwei Wochen sei er dann noch zwei Mal verschärft worden, ohne dass eine weitere Befassung der Verbände erfolgt sei.

Luftfahrtbranche fürchtet Wettbewerbsnachteil 

ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel beklagte bei der Anhörung eine Schwächung der Branche. Die Folge seien ein Wegfall von Arbeitsplätzen und Probleme an deutschen Flughäfen, "von denen schon heute die Hälfte kein Geld verdient". Die "laienhafte These", eine Airline könne einfach die Steuerbelastung in Form höherer Preise an die Reisenden weitergeben, treffe nicht zu, betonte der Flughafenverband in seiner Stellungnahme. Neben der Einstellung von Strecken werde die Erhöhung zur Schließung von Basen in Deutschland führen.

Auch der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft warnte vor schädlichen Auswirkungen. Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow verwies bei der Anhörung auf eine "extrem wettbewerbsverzerrende Wirkung" der Luftverkehrsabgabe, die auch belegt sei. Die Bundessteuerberaterkammer sprach sich zudem generell dagegen aus, Lenkungsnormen im Steuerrecht einzuführen, soweit dies nicht unumgänglich sei. So werde die vorgesehene Mobilitätsprämie "zu einer überbordenden Bürokratie und nur einer geringfügigen Entlastung führen".

Der Kaiserslauterer Universitätsprofessor Frank Hechtner betonte bei der Anhörung, er habe steuersystematisch "eher Bedenken" mit diesem Instrument. "Hier werden neue Regeln eingeführt, die systematisch nicht so gut ins Einkommensteuerrecht passen." Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes begrüßte aber die geplanten Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/mgo

(END) Dow Jones Newswires

November 04, 2019 09:44 ET (14:44 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.