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DAX springt über die 13.000er-Marke, Entspannung bei Wirecard

Der DAX konnte zum Wochenauftakt deutlich zulegen. Dabei gelang dem Barometer der Sprung über die runde 13.000er-Marke und damit der Anstieg auf den höchsten Kursstand seit dem Juni 2018.

Das war heute los. Gleich mehrere Faktoren sorgten am heutigen Montag für kräftigen Kursauftrieb. Die Hoffnung auf ein Teilabkommen im Handelsstreit zwischen den USA und China entfachte bei Anlegern wieder verstärktes Kaufinteresse. Außerdem hat US-Handelsminister Wilbur Ross Strafzölle auf Autoimporte aus Europa und Asien als vermeidbar bezeichnet. Sowohl die Gespräche mit einzelnen Unternehmen über ihre Investitionspläne als auch die Verhandlungen mit den Regierungen liefen gut, erklärte Ross am Sonntag dem Nachrichtensender Bloomberg TV.

Ebenfalls positiv aufgenommen wurden von Anlegern die neusten Konjunkturdaten aus China und den USA. Chinas Industrie legte im Oktober so stark zu wie zuletzt vor zwei Jahren. Und der US-Arbeitsmarkt verlor im Oktober mit 128.000 neu geschaffenen Jobs nicht so stark an Dynamik wie Konjunkturforscher im Vorfeld erwartet hatten. Auch die EZB beschert der Börse aktuell Rückenwind. So startete heute das neue Anleihenkaufprogramm, das zunächst auf ein Volumen von 20 Mrd. Euro pro Monat begrenzt ist, wenn nötig aber noch ausgebaut werden kann.

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© 2019 marktEINBLICKE
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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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