Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
544 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Stockende Handelsgespräche belasten Aktien

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den asiatischen Aktienmärkten überwiegen am Donnerstag die Minuszeichen. Der am Vortag immerhin noch schwach ausgeprägte Optimismus hinsichtlich eines Handelsabkommens zwischen den USA und China hat einen weiteren Dämpfer erhalten. Laut einem Agenturbericht könnte sich die Unterzeichnung eines Abkommens in den Dezember hinein verzögern.

Ursprünglich hatten die Kontrahenten den November für die Unterzeichnung des ersten Teilabkommens ins Auge gefasst. Immerhin suchen Vertreter beider Staaten offenbar bereits nach einem Ort zur Unterzeichnung des "Phase-eins-Deals", wie US-Präsident Donald Trump die anvisierte Einigung zu bezeichnen pflegt.

"Die Verschiebung könnte tiefere Probleme bei den Handelsgesprächen verbergen. Es geht um das Ausmaß der Zollrücknahmen und anderer Bedingungen, von denen China nun glaubt, diese als Bedingung von den USA zu verlangen. Dahinter steckt der Glaube, US-Präsident sei geschwächt und damit offener für Zugeständnisse. Dies ist ein gefährliches Spiel. Wird zuviel Druck aufgebaut, könnten wir sehr schnell wieder am Anfang stehen", warnt Marktanalyst Jeffrey Halley von Oanda.

In Tokio gibt der Nikkei-225 um 0,1 Prozent auf 23.286 Punkte nach. Letztlich verhindert der Devisenmarkt mögliche Aufschläge am japanischen Aktienmarkt, denn der Yen legt mit den Verzögerungen der Handelsgespräche deutlich zu und wird als vermeintlich sicherer Hafen angesteuert. Der US-Dollar sinkt auf 108,70 Yen nach Wechselkursen klar über der Marke von 109 Yen zur Vortageszeit.

Toyota Motor ziehen mit Zahlenausweis während des Handels deutlich an. Im zweiten Quartal hat der Automobilkonzern 1,2 Prozent auf Jahressicht mehr verdient dank besserer Geschäfte in Nordamerika und Japan. Der Umsatz kletterte stärker als vom Markt erhofft.

Mitsubishi Motors stürzen dagegen um 6,6 Prozent ab, nachdem der Toyota-Wettbewerber in der zweiten Periode unerwartet in die Verlustzone gerutscht war.

An den chinesischen Börsen in Hongkong und Schanghai fallen die Marktbarometer 0,3 bzw. 0,2 Prozent mit den Schlagzeilen zum Handelsdisput. Analysten sprechen aber auch von Gewinnmitnahmen.

Gegen den regionalen Trend hat Sydney 1 Prozent fester geschlossen - gestützt von Aufschlägen der vier großen Bankenwerte. National Australia Bank zogen um 2,2 Prozent an. Anleger glaubten nicht, dass die Bank dem Wettbewerber Westpac folgen werde, der jüngst eine massive Kapitalerhöhung angekündigt hatte. Westpac stiegen um 0,7 Prozent. Gut kommen indes australische Handelsdaten an, die signifikant besser als erwartet ausgefallen sind.

Unter den Einzelwerten geben die Titel der japanischen Beteiligungsgesellschaft Softbank um 2,4 Prozent nach. Dem Mischkonzern bescherten seine Investitionsfonds Vision Fund und Delta Fund im dritten Quartal einen massiven Nettoverlust. In den drei Monaten bis Ende September lag der Fehlbetrag bei 700,17 Milliarden Yen. Allein der US-Büroraumanbieter Wework sorgte für einen Verlust von 4,7 Milliarden Dollar, weil der Firmenwert auf nur noch 7,8 Milliarden Dollar abgeschrieben wurde.

In Hongkong steigen China Pacific Insurance um 1,3 Prozent. Der schweizerische Rückversicherer Swiss Re bestätigte Medienberichte über einen möglichen Einstieg bei den Chinesen.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD        Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.726,60     +1,00%   +19,13%       06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     23.291,10     -0,05%   +16,43%       07:00 
Kospi (Seoul)           2.139,48     -0,22%    +4,82%       07:00 
Schanghai-Comp.         2.972,01     -0,22%   +19,17%       08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     27.574,82     -0,41%    +7,01%       09:00 
Straits-Times (Sing.)   3.265,65     +0,09%    +6,32%       10:00 
KLCI (Malaysia)         1.603,09     -0,01%    -5,17%       10:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Mi, 10:11h    % YTD 
EUR/USD                   1,1061      -0,1%    1,1069      1,1088    -3,5% 
EUR/JPY                   120,29      -0,3%    120,62      120,84    -4,3% 
EUR/GBP                   0,8610      -0,0%    0,8610      0,8603    -4,3% 
GBP/USD                   1,2847      -0,1%    1,2855      1,2890    +0,8% 
USD/JPY                   108,75      -0,2%    108,96      108,98    -0,9% 
USD/KRW                  1159,65      -0,1%   1161,05     1157,72    +4,1% 
USD/CNY                   7,0150      +0,2%    6,9982      6,9967    +2,0% 
USD/CNH                   7,0153      +0,0%    7,0141      6,9983    +2,1% 
USD/HKD                   7,8257      -0,0%    7,8263      7,8292    -0,1% 
AUD/USD                   0,6871      -0,2%    0,6882      0,6904    -2,5% 
NZD/USD                   0,6351      -0,3%    0,6368      0,6380    -5,4% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.300,76      -0,5%  9.344,76    9.396,51  +150,1% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.     +/- %     +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  56,32      56,35     -0,1%       -0,03   +16,4% 
Brent/ICE                  61,70      61,74     -0,1%       -0,04   +11,6% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %     +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.491,02   1.490,00     +0,1%       +1,02   +16,3% 
Silber (Spot)              17,63      17,62     +0,0%       +0,01   +13,7% 
Platin (Spot)             930,47     929,75     +0,1%       +0,72   +16,8% 
Kupfer-Future               2,67       2,67     +0,2%       +0,00    +0,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf

(END) Dow Jones Newswires

November 07, 2019 01:11 ET (06:11 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.