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SENTIMENT/Institutionelle liegen schief - Privatanleger nicht

Von Herbert Rude

Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt ist von einer starken Divergenz zwischen institutionellen und privaten Anlegern gekennzeichnet. "Der Markt ist den Institutionellen davon gelaufen", sagt Behavioral-Finance-Analyst Joachim Goldberg nach der neuen Umfrage der Deutschen Börse zur Stimmung unter den DAX-Anlegern. Das Sentiment sei hier trotz stark steigender Kurse weiterhin von Skepsis bestimmt.

Der Anteil der Optimisten nahm verglichen mit der Umfrage aus der vergangenen Woche lediglich um 2 Prozentpunkte zu auf 38 Prozent. Der Anteil der Bären nahm gleichzeitig lediglich um einen Punkt ab auf 37 Prozent und der Anteil der Neutralen in gleichem Maß auf 25 Prozent.

Dagegen nahm der Optimismus der Privaten kräftig zu: Der Bullen-Anteil wuchs hier um 10 Punkte auf 56 Prozent. Das Lager der Bären schrumpfte um 7 Punkte auf 24 Prozent und das der Neutralen um 3 Punkte auf 20 Prozent.

"Da die Stimmung bei den institutionellen Investoren derjenigen der privaten Anleger so deutlich hinterherhinkt, ergibt sich keine starke Bedrohung für den DAX, selbst wenn sich die derzeit bullischen privaten Investoren auf höherem Niveau zu Gewinnmitnahmen entscheiden sollten", so Goldberg. Denn die zurzeit in größerer Zahl schief liegenden institutionellen Investoren dürften sich bereits mit einem Rücksetzer auf das Niveau der vergangenen Woche bei etwa 12.900 Punkten zufrieden geben, um verpasste Käufe nachzuholen. Bedrohlich werde es für den DAX nur, falls sich langfristig orientierte internationale Investoren von Aktien der Eurozone abwendeten.

US-Märkte haben noch Luft nach oben 

Auch in den USA sind die Privatanleger laut der neuen AAII-Umfrage nun zumindest etwas bullischer geworden. Das Bullenlager wuchs um 6,3 Punkte auf 40,3 Prozent. Der Bären-Anteil schrumpfte um 4,5 Punkte auf 23,9 Prozent. Und das neutrale Lager nahm um 1,8 Punkte ab auf 35,8 Prozent. "Das bisher hinter dem Marktanstieg zurückgebliebene Sentiment holt auf", sagt Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest. "Obere Extrempunkte wurden bisher jedoch nicht erreicht, so dass die Märkte noch ein Stück weiter laufen könnten", erwartet er.

DJG/hru/gos

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November 07, 2019 05:03 ET (10:03 GMT)

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